Homöopathie-Forschung: Waste of time and money

Wenn man sich auf etwas in der CAM-Forschung wirklich verlassen kann, ist es die     “Send-more-money-Phrase”. Die ist in dieser direkten Form natürlich nicht in der Zusammenfassung diverser Studien zu finden – dort ist üblicherweise zu lesen: „Weitere Forschung ist nötig…“

Warum dieser Forderung, zumindest bei der Verteilung von aus Steuergeldern finanzierten Forschungsmitteln, mit Hohngelächter begegnet werden sollte, zeigt – als eines von vielen – das folgende kleine Beispiel:

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Homöopathie: Klartext!

Ich versteh´mal wieder den DZVHÄ nicht: Der Verein mit ´nem Oxymoron im Namen, Standesvertretung der wahren, “ächten Heilkünstler” in diesem unseren Lande, ist aus unerfindlichem Grund stinkig ( Klick ).

Angeblich liegt das an einer in den Augen des DZVHÄ völlig absurden Idee einer christdemokratische Verbraucherschützerin, Globuli vom homöopathischen Geschwurbel befreien zu wollen – auf dass der Patient hinsichtlich der homöopathischen Mittelverordnung ein wenig mehr Entscheidungskompetenz gewinnt, weil dieser durch eine eindeutige Etikettierung in Zukunft im Detail weiß, wessen Geisteskraft in ihm gerade wirkt, wenn schon kein Wirkstoff mehr vorhanden ist.

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Okoubaka – Das Märchen vom heilsamen Rindenmulch

Vorweg:

Seit die Karl und Veronika Carstens-Stiftung ( Klick ) sich einen Lehrstuhl für CargoCult am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Berliner Charité (Shame on you, Charité!) erkaufen konnte, und dort nicht nur eine Nachwuchskraft ( Klick ) installierte (deren besondere wissenschaftliche Befähigung für den Job zumindest mir ein ewiges Rätsel bleiben wird) , sondern ihre (geschätzt) halbe Belegschaft mit Job und Huschi-Fuschi-Forschungsaufträgen versorgt hat, verfolge ich die Entwicklung dieses Hochschul-Skandals mit mehr oder weniger großem Interesse.      

Als nun im vergangenen Jahr – nachdem spruchreif wurde, dass Frau Stiftungsprofessorin Witt ihre Zelte in Berlin abbrechen und nach Zürich ´rübermachen würde – auf der Website des Instituts eine leichte Hektik ausbrach, diverse offene Posten, sprich laufende Forschungsvorhaben, abzuschließen, habe ich mich dann noch einmal etwas intensiver damit befasst, was nach 5 Jahren Witt´scher Explorationen und ´ner verbratenen Million Euronen tatsächlich zu bilanzieren ist.

Besonderes interessiert haben mich dabei Studien zur Homöopathie: Die sind nämlich ein Indikator für wissenschaftliche Redlichkeit, die sich z.B. im offensiven Umgang mit möglichen negativen Ergebnissen solcher Studien ausdrückt, oder eben auch in der Art und Weise , wie die Interaktion mit dem Lehrstuhl-Stifter funktioniert und wie groß die geistige Unabhängigkeit der Forschenden von dessen Zielen ist.

Exemplarisch dafür ist eine der letzten Studien, welche die Witt-Gruppe abgeliefert hat: Eine homöopathische Arzneimittelprüfung mit Okoubaka; einem Mittel, dass nach Ansicht der Carsten-Stiftung nicht nur „in jede Reiseapotheke für einen Urlaub in heißen Regionen“ gehört, sondern „in potenzierte Aufbereitungen gegen alle Vergiftungen der modernen Welt“ einzusetzen ist. Und das, werte Leserin, geschätzter Leser, ist ja kein ganz geringer Anspruch.

Schauen wir also, was uns Okoubaka zu bieten hat, zu welchen Ergebnissen die Frau Witt kam, und was dann die Carstens-Stiftung daraus gemacht hat.

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Bardens vs. Lanka: It´s a shame

Gerade läuft, das dürften den meisten, die sich mit dem Thema Alternativmedizin öfters beschäftigen, bekannt sein, eine bizarre gerichtliche Auseinandersetzung zwischen dem Arzt David Bardens und dem Biologen Stefan Lanka.

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Achtung DZVHÄ! Rotstiftalarm!

Hallo DZVHÄ,

habe gerade gelesen!  Heels Angaben zu den innovativen “indirekten Arzneien” , die nach dem außerordentlich interessanten Prinzip funktionieren, dass A (Kleinkind) sie eingeworfen bekommt, bei B (Mütterchen) aber die Wirkung auftritt. Wenn das mal kein Nachweis für Walachs verschränkte Quanten ist.

Aber um die geht´s nicht, sondern um den Beipackzettel. 

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