Vor geraumer Zeit faselte der esottende Werbetexter und derzeitige DZVhÄ-Chefdemagoge Claus – Right or wrong, my globuli – Fritzsche darüber, wie überaus spannend für ihn doch die Frage nach der Macht von Geist und Bewusstsein auch im Umgang mit erleuchteten Hardcore-Anorexiern ist.
Anlass für Fritzsches grottendummes Geschwätz war eine Ankündigung des Films “Am Anfang war das Licht”, der derzeit in Österreich in den Kinos zu sehen ist.
Ulrich Berger von ScienceBlogs hat sich das Machwerk jetzt angetan, was mir erheblichen Respekt abverlangt. Ich hätte das große Kotzen bekommen.
Nicht so sehr deswegen, weil die traurige Kette esoterischer Nabelschauen um ein weiteres überflüssiges Glied verlängert wurde, vielmehr wegen des Zynismus, der in einem solchen cineastischen Müllhaufen zu finden ist.
Denn Lichtnahrung ist absurder Quatsch für jeden Organismus, der nicht zur Photosynthese fähig ist. Unerleuchteter Hungertod dagegen, meist unter strahlendem Sonnenschein, ist auf dieser Welt allerdings bittere Realität. Die Welternährungsorganisation schätzt die Zahl derjenigen, die unter chronischem oder akutem Hunger leiden auf 852 Millionen, davon 815 Millionen in Entwicklungsländern.
Mein Vorschlag:
Film ersparen, Eintrittsgeld auf das Konto der Welthungerhilfe
Deutsche Welthungerhilfe e.V.
Sparkasse KölnBonn
Kontonummer: 1115
Bankleitzahl: 370 501 98
Das ist schon schwer ätzend.
Ich war heute bei der Heilsteinmafia unterwegs, da kann man zumindest stellenweise noch drüber lachen