GWUP.WATCH.WATCH : Einfach mal „ad hominem“

„Geh scheißn“, Fritzsche ! „, ist zumindest in Wien ein durchaus üblicher Imperativ, wenn jemand so ganz und gar die Szenerie stört, in Berlin sagen sie: „Vapiss dir !“,  im Pott „Zieh Leine !“ oder „Hau ab, Du Sack !“; das dürfte selbst Fritzsche verstehen, als Ex-Marler.

Leider kann man sich im Internet nicht mit so zwei-drei kurzen Worten behelfen, auch wenn einem eine Gestalt wirklich auf den Senkel geht. Soll ja vorkommen.

Deshalb, von mir, ganz fast ganz formell,  ein ziemlich offener Brief:

Wissen Sie, Claus Hare Louis Hans Helene Fritzsche, Sankt Scheinheil, Großmeister der rheinischen Wende-Dialektik, Wort- und Sinnentsteller, paranoider Verschwörungsweltmeister, Master of Selbstinterview, Neuralneurotiker und Autapotheot, Reinkarnation Krishnas und – seit kurzer Zeit – auch Eselhirte:  die enorme Abseitig- und Überflüssigkeit des Geschmiers, welches Sie leider nicht nur auf Ihren Blogs unter dem Deckmäntelchen  „kritischer Wissenschaftsjournalismus“ verkaufen,  fällt mittlerweile wahrscheinlich auch solchen Leuten auf,  die beispielweise Astro-TV noch unter „Informationsmedium“ einordnen.

Nicht umsonst werden Ihre Blogs auf solch´extravaganten Websites wie „Eselwatch“ als Referenz genannt; vom Blog der Lachnummer Lopez ganz zu schweigen.

Weil es, nicht nur angesichts solcher Amigos, zusehens schwieriger wird, Ihre seltsamen Beiträge mit Sinn und Motiv zu versehen, habe ich am Sonntag, ein wenig länger als mir lieb war, darüber nachgedacht, warum ausgerechnet Sie, der ungekrönte “Deluxe-Troll” der Anti-Eso-Szene,  nachdem Sie – getarnt im orangefarbenen Kittelchen – einen ihrer üblichen  Scheißhaufen ein Musterbeispiel für investigativen Journalismus abgeliefert haben, sich dann plötzlich doch wieder z.B. auf ScienceBlogs anbiedern; natürlich nicht ohne larmoyante Schlußbemerkung.

Obwohl, möglicherweise ist es gar nicht so schwierig, die Frage zu beantworten:

Man muss sich nur mal nach Vergleichbarem umschauen:  Und da bietet sich z.B. der Astrologe Markus „Cloudbuster“ Termin an, der mehr oder weniger regelmässig – wenn er feststellt, dass sich eigentlich überhaupt niemand für die ständigen Nachweise seiner subfontanellen Verwirrungen interessiert –  aus den geistigen Untiefen seines Blogs auftaucht, unsäglichen Unsinn auf fremde Festplatten rotzt, um dann, nach Empfang angemessener Reaktionen, schmollend – als ewig Unverstandener – wieder abzutauchen. Da gibt es wirklich Parallelen.

Nun ist es, Claus Hare Louis Helene Hans Fritzsche , ja durchaus nachvollziehbar, dass es auch Ihnen auf Dauer ein wenig zu fad ist, die Skeptikersszene und ihre Wissenschaftler mit viel Aufwand zu diskreditieren, und dann zu merken, dass selbst Ihre messerschärfsten Analysen weder ein bedeutendes Publikum, noch eine messbare Wirkung haben, obwohl Sie sich doch eigentlich dazu berufen fühlen, mit Geschwurbel Herz und Kopf des Publikums zu erreichen.

( Oder sind Sie tatsächlich der Auffassung, dass Ihre intensiv gepflegte Kloake GWUP.WATCH ernstlich die Glaubwürdigkeit derer beschädigt, denen Sie dort besondere Aufmerksamkeit widmen ? )

Aber,  Claus Helene Hans Hare Louis Fritzsche, meinen Sie nicht auch, dass schon eine außerordentlich verstörende Persönlichkeit dazu gehört, dort aufzuschlagen, wo man gerade auf den Teppich gekotzt hat, um sich dann  über den Gestank zu beschweren ?

Finden Sie es nicht merkwürdig, Ihre Bereitschaft zu einem kritischen Dialog anzubieten, (wie bei Marcus Anhäuser geschehen), nachdem Sie sich zuvor jede erdenkliche Mühe gegeben haben, als Weiser aus dem Taka-Tuka-Land jeden auf jede nur erdenkliche Art anzupissen, der nur ansatzweise wagt, berechtigte Zweifel an der Validität neoschamanistischer Quacksalber-Botschaften aus dem Hause Fritzsche anzumelden ?

Sollte es Ihnen, Claus Hare Helene Hans Louis Fritzsche, tatsächlich nicht auffallen, dass es schwerwiegende Gründe gibt, nicht mehr mit Ihnen, sondern nur noch über Sie zu reden ? Wenn überhaupt !

Und seien es nur Ihre Auftritte als Wächter journalistischer Ethik; diese schmierenkomödiantischen Inszenierungen, von denen selbst der hessische Ministerpräsident noch lernen kann.

Oder sind Ihre Mitteilungen an den Rest der Welt nur ein Auswuchs exzessiv betriebenen rheinischen Ganzjahresnarrentums ? Das jedenfalls würde viel erklären.

Aber solange es sichergestellt ist, dass man,  sollte man sich aus einem kaum nachvollziehbaren Grund veranlasst sehen, Ihren Namen zu googeln, zuerst auf den Eintrag von Esowatch stösst, mache ich mir keine Sorgen, dass Sie insgesamt mehr bewirken, als mir ein halbes Stündchen sonntägliches Ungemach zu bereiten.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu GWUP.WATCH.WATCH : Einfach mal „ad hominem“

  1. Achter schreibt:

    Klasse Beitrag!😆

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s