Achtung DZVHÄ! Rotstiftalarm!

Hallo DZVHÄ,

habe gerade gelesen!  Heels Angaben zu den innovativen „indirekten Arzneien“ , die nach dem außerordentlich interessanten Prinzip funktionieren, dass A (Kleinkind) sie eingeworfen bekommt, bei B (Mütterchen) aber die Wirkung auftritt. Wenn das mal kein Nachweis für Walachs verschränkte Quanten ist.

Aber um die geht´s nicht, sondern um den Beipackzettel. 

Steht doch da – und ich bin bass erstaunt – :

„Hinweis: Bei der Anwendg. von homöopath. Arzneimitteln können sich vorhandene Beschw. vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung).

In diesem Fall sollte das Arzneimittel abgesetzt werden.

DasisnDing! 

Bedeutet das nicht – zumindest aus homöopathischer Sicht – die Empfehlung:

„Wenn es wirkt: Ab in die Tonne!“

Ich mag mich irren, aber bisher galt doch:

„Kommt es bei der Verwendung eines homöopathischen Mittels also zu einer Erstverschlimmerung, so ist dies ein positives Signal. Dadurch wird die Wahl des richtigen Mittels bestätigt und ebenso, dass es für den erkrankten Mensch passend ist.“

Auch bei Euch ist zu lesen:

„Zu Beginn der Behandlung kann es zum Auftreten einer so genannten Erstreaktion oder auch Erstverschlimmerung kommen. Sie macht deutlich, dass die gewählte Arznei tatsächlich mit dem kranken Organismus in heilende Resonanz tritt.“

An andere Stelle, im „ABC der Homöopathie“:

Erstverschlimmerung: Nach der Einnahme der homöopathischen Arznei können sich bestehende Beschwerden kurzzeitig verstärken oder aber alte verborgene Krankheitszeichen wieder aufflackern. Dies wird als positives Zeichen verstanden, die der Heilung vorangehen.“

Und habt Ihr nicht gerade darauf hingewiesen:

„Leider wird unterschlagen, dass eine Erstverschlimmerung nur dann als solche definiert wird, wenn sie von einer anschließenden deutlichen Besserung oder Heilung gefolgt wird. Das gilt auch für chronische Krankheiten.“

Habt Ihr.

Nur, DZVHÄ, wie soll denn jetzt entschieden werden, ob es sich um eine Erstverschlimmerung handelt, oder ob der Klient sich gerade anschickt, seine sterblichen Hüllen zu verlassen,  wenn die ächte Arzney gerade dann abgesetzt wird, wenn sie in heilende Resonanz tritt?

Also, DZVHÄ, wenn das kein Anlass ist, ein weiteres Mal den Rotstift zu zücken. Ihr müsst Euch nur noch entscheiden, wen Ihr korrigiert: Euch selbst oder Heel.

Potenzierte Grüße

Euer Exi

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2 Antworten zu Achtung DZVHÄ! Rotstiftalarm!

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