Was Sie über die Homöopathie wirklich wissen sollten… Teil 3.2

Reader

 

Teil 3

Die Irrtümer der Homöopathie

Simile, Dynamisierung, Miasmen und weiterer Unfug

2.Abschnitt: Das Simile-Prinzip

 

Wenn Sie, werte Leser, schon einen Blick in die ersten Kapitel dieses Essays geworfen haben, ist Ihnen sicher aufgefallen, dass es mir weniger darum geht, Ihnen im Detail die Begründung dafür zu liefern, warum die Theorie der Homöopathie nicht vereinbar mit den Naturgesetzen ist.

Viel wichtiger ist mir, Ihnen zu zeigen, welche Wahrnehmungs- oder Denkfehler zu der Überzeugung führen können, bzw. bei dem Begründer der Homöopathie und seinen Erben dazu geführt haben, die Homöopathie sei ein auf wirksamen Arzneimitteln beruhendes Heilverfahren. Diese Denkfehler finden sich in der gesamten Theorie der Homöopathie.

Es bleibt deshalb nur, sich jeden Aspekt der Hahnemannschen Lehre vorzunehmen, und zum einen die dort zu findenden fundamentalen Täuschungen, zum anderen dann die durch Hahnemann und seine Nachfolger zum Kaschieren dieser Täuschung in die Lehre hinein konstruierten Hilfskonstrukte zu identifizieren. 

Meist ist zu lesen, dass das theoretische Gebäude der Homöopathie auf drei Grundpfeilern ruht:

  1. Der Ähnlichkeitsregel (oder Simile-Prinzip)
  2. Dem durch Prüfung an Gesunden gewonnenen Arzneimittelbild
  3. Der Dynamisierung der Arzneien durch Potenzierung

Man sollte diese Grundpfeiler um drei weitere ergänzen:

  1. Die miasmatische Krankheitslehre
  2. Die homöopathischen Arzneien
  3. Die Individualisierung der Arzneien

Die Prüfung der homöopathischen Arzneien habe ich schon kurz zu Anfang des 3. Teils im  Exkurs I „Täuschung“  angesprochen und damit diesem 2. Abschnitt ein wenig vorgegriffen. Es werden also einige Aspekte ein zweites Mal angesprochen – was sich, wegen der Verzahnung der Elemente der homöopathischen Lehre, ohnehin nicht gänzlich vermeiden lässt. Redundanzen sind also vorprogrammiert- man möge sie mir verzeihen.

 

Das Simile-Prinzip

Die Homöopathie ist in ihrer Grundkonstruktion eine Pharmakotherapie. Als Pharmakotherapie bezeichnet man die Behandlung von Erkrankungen mit Hilfe von Arzneimitteln.

Um wirksame Arzneimittel zu entwickeln oder um für pharmakologisch wirksame Substanzen optimale Dosierungen und Behandlungsdauer festlegen zu können, bedarf es detaillierte Kenntnisse über die Wirkmechanismen von Arzneistoffen. Wie man zu diesen Erkenntnissen kommt, darin unterscheidet sich kaum etwas so sehr, wie der Ansatz der Wissenschaftsmedizin von dem, den die Homöopathie praktiziert.    

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Exkurs II: Konzepte der Pharmakotherapie in der wissenschaftlichen                        Medizin und der Homöopathie

Das wissenschaftsmedizinische Konzept

Arzneimittel sind – nach wissenschaftmedizinischem Verständnis – Stoffe, die eine pharmakologische, immunologische oder metabolische Wirkung auf die Körperfunktionen ausüben. Diese Wirkung erfolgt in der Regel durch hochselektive Wechselwirkungen mit bestimmten Körperbestandteilen. Der Wirkmechanismus der meisten Arzneistoffe beruht darauf, an bestimmte Zielstrukturen im Körper zu binden, von denen im menschlichen Körper einige hundert verschiedene existieren. Oft handelt es sich um Membranrezeptoren oder Enzyme, deren Funktion durch den Arzneistoff aktiviert oder gehemmt wird. Grundsätzliches Ziel ist es, bestimmte Körperfunktion und damit den Krankheitsverlauf zu beeinflussen. Erweitert wird das Spektrum der  Wirkmechanismen durch die spezifischen Funktionen antibiotischer, antimykotischer, virostatischer sowie antiparasitärer Arzneimittel, deren Ansatzpunkte für die Arzneiwirkung üblicherweise die Strukturen oder Mechanismen der pathogenen Mikroorganismen selbst sind.

Um Arzneimittel zu entwickeln und therapeutisch sinnvoll einzusetzen, müssen vielfältige Kenntnisse vorhanden sein; u.a. über Struktur-Wirkungsbeziehungen pharmakologisch wirksamer Substanzen, über die Wechselwirkung mit Rezeptoren, über die Beeinflussung der Enzymaktivität oder über die Möglichkeiten der Hemmung von Biosynthesen in Mikroorganismen.

Um solche Kenntnisse zu erlangen, bedarf es enormen Aufwands in der Forschung. Die Entwicklung von Medikamenten ist ein hochkomplexes (und dementsprechend kostenintensives) Verfahren.

Im Idealfall steht am Ende dieses Prozesses ein wirksames Arzneimittel, für das die pharmakodynamische Interaktion, also die Wechselwirkung des Arzneistoffes am Wirkort, die pharmakokinetische Interaktion, also die Wechselwirkung bei der Aufnahme, der Verteilung, der Verarbeitung durch den Stoffwechsel oder der Ausscheidung, sowie die pharmazeutische Interaktion, also Wechselwirkung, die auf Unverträglichkeit der Stoffe beruht, im Detail bekannt ist.

Längst nicht bei allen Medikamenten, die heute Anwendung finden, ist schon jedes Detail geklärt, aber das Ziel der Forschung ist definiert: Sichere Arzneimittel, deren Einsatz im Hinblick auf die Heilwirkung und die zu erwartenden Nebenwirkungen stets kalkulierbar ist.

Dass wir, trotz zweifellos weiterhin vorhandenem Forschungsbedarf, über eine Anzahl von wirksamen und hilfreichen Arzneimitteln verfügen, zeigt beispielsweise die Liste der unverzichtbaren Arzneimittel, aufgestellt von der Weltgesundheitsorganisation WHO ( Klick ).

Das homöopathische Konzept

Betrachtet man nun das homöopathische Konzept der Arzneimittelfindung mittels Simile-Prinzip, fragt man sich berechtigt, warum der ganze Aufwand der Arzneimittelforschung, wofür die unzähligen Laboratorien, die teuren Analysemaschinen, die unendlichen Versuchsreihen, die aufwändigen Testverfahren, wofür die Arbeitskraft langjährig ausgebildeter Wissenschaftler, wenn es doch viel einfacher gehen würde, würde man nur das Simile-Prinzip anwenden?

Wie also „funktioniert“ das Simile-Prinzip?

Die Entwicklung und Verordnung homöopathischer Arzneien beruht auf der Ähnlichkeitsregel. Die besagt, dass sich Ähnliches mit Ähnlichem heilen lässt (lat. similia similibus curentur).

Nach dieser Regel gehen Homöopathen davon aus, dass eine Krankheit, die bestimmte Beschwerden (Symptome) verursacht, durch ein Mittel heilbar ist, welches, wenn es von Gesunden eingenommen wird, bei diesen Symptome hervorruft, die „ähnlich“ der Symptome einer Erkrankung sind.

Zur Erläuterung dieser Idee wird von Homöopathen gerne als Beispiel die Zwiebel genannt:

Wer Zwiebeln zerkleinert, wird üblicherweise erleben, dass bei dieser Tätigkeit die Augen brennen und tränen oder die Nase läuft. Nach dem Simile-Prinzip eignet sich deshalb die homöopathische Arznei „Allium cepa“ (botanischer Name der Zwiebel) bei Erkrankungen, deren Symptome Reizzustände von Auge, Nase, Ohren oder der oberen Atemwege sind. Aber auch (neuralgische) Schmerzzustände oder Verdauungsprobleme können behandelt werden.

Dieses Konzept erscheint auf den ersten Blick schlüssig zu sein; und bestechend einfach, dazu durchschaubar und simpel. (Böse Zungen behaupten auch, es sei einfältig. Ich gestehe gerne, dass ich zu diesen gehöre.)

Aber lassen wir das Konzept erst einmal so stehen.

Aufgabe des arzneimittelsuchenden Homöopathen ist also, herauszufinden, welche Symptome ein Stoff, irgendein Stoff auslöst, wenn dieser von Gesunden eingenommen wird.

(Kurzer Einschub: In einigen Fällen benötigen die Homöopathen nicht einmal mehr einen bestimmten Stoff. Bei den sogenannten Imponderabilien wird auf physikalische Phänomene wie Licht, Wärme, Strahlung, Elektrizität oder Magnetismus zurückgegriffen, die während des Herstellungsprozesses Globuli, also Zuckerkügelchen, angeblich auf irgendeine Art beeinflussen. Wie das genau funktioniert, können Homöopathen nicht beantworten – der Rest der Welt übrigens auch nicht.)

Zurück zum Simile-Prinzip: Um die „Symptome“ eines Stoffes herauszufinden, nutzen die Homöopathen ein Verfahren, was genauso einfach, durchschaubar, simpel (und einfältig) ist, wie das Simile-Prinzip selbst; die homöopathische Arzneimittelprüfung:  Gesunde Probanden erhalten Prüfsubstanzen, d.h. Stoffe, von den sich Homöopathen Arzneiwirkung erwarten. Diese Stoffe sind nach homöopathischer Herstellungspraxis potenziert, was außerhalb der homöopathischen Welt schlicht „verdünnt“ bedeutet. Verdünnt werden diese Stoffe üblicherweise auf eine Konzentration von D30 oder D60.

(Kurzer Einschub: Durch die Verwendung der Potenzen D30 und höher, ist u.a. gewährleistet, dass der zu prüfende Stoff keinen Schaden mehr anrichtet, weil dieser in den Zuckerkügelchen, die in der Arzneimittelprüfung eingesetzt werden, definitiv nicht mehr vorhanden ist. Falls sich Ihnen, werter Leser, nun die Frage aufdrängt, was dann, wenn der Stoff nicht mehr vorhanden ist, die Symptome erzeugt, die Homöopathen in ihren Arzneimittelprüfungen in großer Zahl entdecken, dann haben Sie gerade eines der großen Geheinisse der Homöopathie entdeckt. Das ist sogar so geheim, dass noch nicht einmal die Homöopathen selbst dahinter gekommen sind. Wir werden an anderer Stelle darauf zurückkommen. )

Weiter im Verfahren: Nach der Einnahme dieser Prüfsubstanz zeichnen die Probanden in einem gewissen Zeitraum sämtliche Symptome auf, die sich bei ihnen einstellen. Symptom bedeutet in diesem Fall, alles, was die Probanden als Lebensäußerungen so an sich wahrnehmen. Egal, was es ist.

Der Prüfungsleiter hat nun die schwierige Aufgabe (das ist übrigens die einzige Stelle, wo das Verfahren „schwierig“ ist) aus diesen vielfältigen Lebensäußerungen solche herauszufiltern, die ihm besonders auffallen. Treten bei mehreren Probanden gleichartige Lebensäußerungen auf, so ist das für den Prüfungsleiter ein dringender Grund für die Annahme, dass diese möglicherweise die Leitsymptome des eingenommenen Mittels sind.

Um auf das Beispiel mit der Zwiebel zurückzukommen: Bei den meisten Menschen erzeugt die Zwiebel tränende Augen und eine laufende Nase. Dementsprechend sind die Leitsymptome „tränende Augen“ und „laufende Nase“.

Um solche Zusammenhänge zu erkennen, ist keine Chemie nötig, kein Reagenzglas, kein Petrischale, keine Analysemaschinen, kein Labor und, vor allem, keine wissenschaftliche Ausbildung.

Das Verfahren ist so bestechend einfach, durchschaubar, simpel (und einfältig), dass sich selbst die homöopathische Laienheiler mit Wochenenddiplom an Arzneimittelprüfungen heranwagen, phantasievoll und innovationsbereit Stoffen nachspüren, unzählige Symptome aufzeichnen und beeindruckende Arzneimittelbilder verfassen, beispielsweise von schwarzen Löchern, vom Pierwurm aus dem Nordseewatt oder von der Berliner Mauer.

So ist dann gewährleistet, dass sich die Materia medica, das ist die homöopathische Arzneimittellehre, Jahr für Jahr mit immer weiteren „Arzneien“ aus immer absurderen Stoffen ( Klick ) füllt…

Zusammenfassung:

Es ist unübersehbar, dass beide Verfahren, trotz der völlig unterschiedlichen Konzeption, behaupten, auf kausalen Zusammenhängen zu basieren.

Die wissenschaftsmedizinische Pharmakologie stellt diese Zusammenhänge durch die Analyse von Krankheitsursachen sowie durch die Erforschung der Wechselwirkung von pharmakologisch wirksamen Substanzen auf die am Krankheitsgeschehen beteiligten biologischen Strukturen fest.  

Die Homöopathie verzichtet auf die kausale Analyse der Krankheit, meint aber vermeintliche Zusammenhänge zwischen der Einnahme hoch- oder besser wegverdünnter Stoffe und den nachfolgenden Lebensäußerungen gesunder Menschen feststellen zu können.

Die Frage ist also, ob beide Verfahren die jeweils erkannte Kausalität belegen können?

Bei der konventionellen Pharmazie besteht kein ernsthafter Zweifel daran, dass sich mittels der verwendeten Analyse-Verfahren wirksame Arzneimittel entwickeln lassen.      

Berechtigte Zweifel bestehen allerdings dran, ob für irgendeine homöopathische Arznei, die nach dem Simile-Konzept entwickelt wurde und verordnet wird, jemals ein Wirksamkeitsnachweis erbracht wurde, der dann zweifelsfrei belegen würde, dass dieses Konzept tatsächlich dazu geeignet ist, Arzneistoffe zu erforschen, Aussagen über die voraussichtliche Wirkung zu machen, sowie Dosierungsmengen und Anwendungszeiträume festzulegen.

Zeit also, sich das Simile-Prinzip im Detail anzuschauen, und dessen Irrtumspotential zu identifizieren.

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Eine kurze Geschichte des Simile-Prinzips

Das Simile-Prinzip (oder die Ähnlichkeitsregel) ist keine Erfindung Hahnemanns, sondern eine Idee, die man bis in die Antike verfolgen kann.  

Wie der Berliner Rechtsmediziner Prof. Dr. med. Otto Prokop in den 1950er Jahren in einer kritischen Auseinandersetzung mit der Homöopathie aufzeigte, reicht die Liste derjenigen, die mit dem Simile-Prinzips die menschliche Lebenskraft beeinflussen wollten, vom ausgehenden Mittelalter, von den Renaissance-Okkultisten Paracelsus (1493-1541) und Agrippa von Nettesheim (1456-1535) bis zu Hippokrates (460-370 v. u. Zr.) im antiken Griechenland zurück.
Vorstellungen wie „Gleiches durch Gleiches„, „Ähnliches durch Ähnliches“ und „Gegensätzliches durch Gegensätzliches“ waren als vermeintliche Gesetzmäßigkeiten, fest verhaftetes „Allgemeinwissen“ im Volks- und Aberglauben der voraufklärerischen Zeit, freilich ohne dass jemals ein tragfähiger Beleg für diese eher philsophisch oder metaphysisch zu nennenden Ideen vorgelegen hätte.

Weil sie aber den Rang universeller Gesetzmäßigkeit hatten, wurden sie auf alle Lebensbereiche angewendet – letztlich auch auf die Heilkunst, die in vorwissenschaftlicher Epoche ohnehin mehr philosophische und religiöse Vorstellungen, als Faktenwissen enthielt.

Wir können davon ausgehen, dass Hahnemann, als gebildeter Menschen, alle diese Vorstellungen kannte. Dass er ausgerechnet das Simile-Prinzip zur ausschließlichen Grundlage seiner Lehre machte, ist aller Wahrscheinlichkeit nach nicht das Ergebnis einer konsequenten Entwicklung, die ihn, zur Erklärung von immer wieder auftretenden Alltagsphänomenen, zur Ähnlichkeitsregel führte.

Vielmehr haben wir es wohl mit einem einmaligen Heureka-Erlebnis zu tun, das Hahnemann, der, erfolglos bei der Suche nach einer „rationalen Heilkunde“, weitgehend ratlos vor der Frage stand, was man der Brachialmedizin der damaligen Zeit entgegensetzen könnte, als das langersehnte Licht am Horizont vorkam.

Dieses Heureka-Erlebnis war der Chinarinden-Versuch, dessen Ergebnisse den Gründervater der Homöopathie veranlassten, die Idee der schon längst bekannten Ähnlichkeitsregel aufzugreifen und zu seinem persönlichen Irrtum zu machen.

Ein Irrtum, der selbst seinen der Homöopathie aufgeschlossen gegenüberstehenden Weggefährten, beispielsweise Hufeland, auffiel, und der etwa ab 1825 zu umfänglichen Diskussionen unter den Homöopathen der ersten Tage führte, weil doch erhebliche Zweifel am Simile-Prinzip als generelles Konzept der Pharmakologie bestanden.

Grund für die Kritik, und daran hat sich nichts geändert, war, dass sich die Ähnlichkeitsregel auf die damals schon bekannten Arzneien eben nicht, oder nur mit sehr bemüht, anwenden lässt – auch nicht auf die homöopathische Initialzündung, auf die Chinarinde.    

Hahnemann freilich, zu dieser Zeit schon hochbetagt, bestand, nachdem er, seit dem Heureka-Erlebnis durch den Chinarinden-Versuch um 1790, die folgenden zwei Jahrzehnte genutzt hatte, seine Lehre ausschließlich um das Simile-Prinzip herum zu konstruieren, auf der universellen Gültigkeit des Prinzips, und verteidigte es mit schärfsten Attacken gegen jede noch so berechtigte Kritik.

Letztlich führte genau diese Engstirnigkeit, und vor allem seine Kritikunfähigkeit, dazu, dass die Homöopathie schon in ihren Anfängen ihren ersten schweren Bruch erlebte, und sich, in dessen Folge, in die „Hahnemannische Homöopathie“ und in einen naturwissenschaftlich-kritischen Zweig aufspaltete.

Dass die naturwissenschaftlich orientierten Homöopathen ihre Bedeutung verloren, ist, als Folge der stürmischen wissenschaftlichen Entwicklung ab Mitte des 19. Jahrhunderts, die deutlich machte, dass die sich Grundelemente der Homöopathie keinesfalls mit den offensichtlich wesentlich besser zur Beschreibung der Realität geeigneten Erkenntnissen der modernen Wissenschaften in Übereinstimmung bringen lassen, mehr als verständlich. Dazu kam, dass die Homöopathen nach Hahnemann, vor allem dabei der Amerikaner J.T. Kent, ein zunehmend spekulatives Weltbild entwickelten, und diverses okkultes Gedankengut Einzug in die Homöopathie hielt.

Dass sich diese spekulativen Elemente behaupteten konnten, liegt vor allem daran, dass Hahnemann mit der homöopathischen Arzneimittelprüfung an Gesunden ein Element in seine Lehre hineinkonstruierte, das den Irrtum „Simile-Prinzip“ konsequent bestätigte.

 

Denkfehler Simile-Prinzip

Die Diskussion darüber, ob sich die Ähnlichkeitsregel überhaupt zur Beschreibung irgendwelcher natürlichen Vorgänge eignet, will ich hier nicht führen – als Prinzip zur Begründung pharmakologischer Wirksamkeiten ist es jedenfalls vollständig ungeeignete. Es gibt nicht ein einziges anerkannt wirksames Arzneimittel, auf das sich die Ähnlichkeitsregel mit allen ihren Aspekten anwenden lässt, genauso wenig lässt sich, jenseits der homöopathische Welt, auch nur ein einziges Medikament finden, dass aufgrund der Ähnlichkeitsregel entwickelt wurde.      

Viel wichtiger ist es deshalb, sich mit der Frage zu beschäftigen, wie bei Hahnemann der Irrtum entstehen konnte, der ihn dazu veranlasste, das Simile-Prinzip zu Basis seiner „rationalen“ Therapie zu erklären – und sich mit der homöopathischen Arzneimittelprüfung auch noch ein Bestätigungssystem zu konstruieren, dass seinen Denkfehler immer wieder aufs Neue erzeugte.

 

Exkurs III: Von der Entstehung und Festigung einer fixen Idee

Ungefähr 1789, auf den Tag genau kommt es nicht an, sitzt der Apotheker, Arzt und Übersetzer medizinischer Schriften, Samuel Hahnemann, über einer Schrift des schottischen Mediziners und Chemikers William Cullen.

Cullen hat sich mit verschiedenen Arzneien und deren Wirkungsweisen beschäftigt – u.a. mit dem pflanzlichen Malariamittel Chinarinde (Chinin), das damals schon als wirksames Therapeutikum bekannt war. Nicht bekannt war, da unterscheidet sich Chinarinde nicht von den anderen Arzneimitteln dieser Zeit, wie es wirkt. Cullen nimmt eine „magenstärkende“ Wirkung an, eine Erklärung, die Hahnemann nicht zusagt.

Hahnemann, schon mit einiger medizinischer Erfahrung ausgestattet, vermutet eine, wir wie heute wohl sagen würden, „systemische“ Wirkung – aber es ist, wie alles in dieser Zeit, eine Vermutung.

Genau das ist Hahnemanns Problem: Vermutungen.

Er selbst ist beseelt von dem Gedanken, Erklärungen zu finden, besser noch allgemeinverbindliche Gesetzmässigkeiten, mittels derer sich neue wirksame Arzneien entwickeln lassen oder die schon bekannten sinnvoller einsetzen lassen.

Das aber scheiterte bisher an mangelnden naturwissenschaftlichen Kenntnissen, wobei Hahnemann natürlich nicht weiß, dass dieser Mangel existiert.

In Hahnemann Weltbild findet sich, anstelle des natruwissenschaftlichen Wissens, ein fröhlich-buntes Durcheinander von philosophischen und religiösen „Wahrheiten“, von alchemistischem Wissen, von konkurrierenden Heilkonzepten, von eigenen und vielen fremden Erfahrungen, von denen er durch seine Übersetzungstätigkeit Kenntnis erhielt. Aber alles war Spekulation, war Hypothese. Nichts war belegt, nichts konkret. Dazu kommt, dass die Hahnemanns Welt im Umbruch war, die Aufklärung zeigte erste Auswirkungen, über Jahrhunderte hinweg gesichertes Wissen entpuppte sich als falsch und trugschlüssig.

Für jemanden, der konkrete Antworten suchte, ein schier unerträglicher Zustand.

Was bleibt dem Pragmatiker in einer solchen Situation anderes, als selbst zu forschen. Die Übersetzung von Cullens Arzeneimittellehre und dessen Ansichten zur Wirkung der Chinarinde liefert einen entsprechenden Anlass: Hahnemann schreitet zur Tat und prüft in einem Selbstversuch die Wirkung von Cortex chinae.

Dabei stellt Hahnemann bei sich selbst physiologische Reaktionen fest, die ihn an Symptome der Malaria-Erkrankung erinnern.

Mit heutigem medizinischen Wissen versehen, können wir für die von Hahnemann beschriebenen physiologischen Reaktionen mehrere Ursachen annehmen: Möglicherweise hatte Hahnemann die Chinarinde überdosiert, und sich mit Chinin quasi vergiftet, möglicherweise handelte es sich um heute bekannte Arzneimittelnebenwirkungen, möglicherweise reagierte Hahnemann auf Bestandteile der Pflanzendroge allergisch, möglicherweise – auch das ist denkbar – hatten die vermeintlichen Reaktion auf die Chinarinde eine gänzlich andere Ursache, beispielweise ein parallel ablaufende Erkältung.

Wir werden nicht mehr erfahren, welche Ursache zu Hahnemanns Reaktionen führte, allerdings wissen wir heute, nach einer erheblichen Anzahl von Reproduktionsversuchen des Chinarinden-Experiments, dass das, was Hahnemann beschrieb, keine übliche Wirkung der Chinarinde ist – besonders nicht das von Hahnemann formulierte Fieber. Vielleicht schauen Sie sich, werte Leser, dazu kurz noch einmal Teil 2 an. ( Klick ).            

Nun hatte Hahnemann dieses heutige Wissen nicht, er konnte seine physiologischen Reaktionen nur mit den ihm bekannten „Gesetzmässigkeiten“ erklären. Eine dieser Gesetzmässigkeiten war die Ähnlichkeitsregel.

Sollte gerade diese der von Hahnemann so langersehnte große Wurf sein?

Für die Erlärung seiner physiologischen Reaktionen auf die Einnahme von Cortex chinae drängte sie sich jedenfalls auf – und setzte sich bei Hahnemann fest. Die Geburtsstunde einer fixen Idee.

Hahnemann, davon kann man ausgehen, beschäftigte sich in den folgenden sechs Jahren damit, die Ähnlichkeitsregel in anderen Arzeien bestätigt zu sehen. Wie ihm das bei den etwa 100 Arzneien gelang, die er anwendete, darüber läßt sich nur spekulieren.

Vermutlich legte er den Ähnlichkeitsbegriff sehr weit aus. Weiterhin, auch das läßt sich in den Arzneimittelbildern wiederfinden, verwechselte er eher unspezifische physiologischen Wirkungen der von ihm geprüften Arzneien, mit den eher unspezifischen Symptomen diverser Erkrankungen; unser Organismus hat eben nur ein begrenztes Repertoir an Reaktionen, die dann auch bei verschiedensten Ursachen auftreten.

Was auch nicht vergessen werden sollte: Als Beleg für die Gültigkeit des Simile-Prinzips nutze Hahnemann umfänglich Fremdliteratur. Das heißt, er griff – ohne weitere Prüfung, wie glaubhaft diese Schilderungen waren – auf Erfahrungsberichte anderer Ärzte zurück, von denen die einen über die (Neben-)Wirkungen bestimmter „Arzneistoffe“ berichteten, die anderen dagegen über die Heilwirkung dieser Stoffe. In diversen Tabellen finden sich diese Gegenüberstellungen wieder.

In welchem Ausmaß in diesen „literarischen Belegen“ Wahrnehmungs- und Bewertungsfehler zu finden sind, hat Hahnemann, wie schon erwähnt, nie diskutiert. Zu sehr ging es ihm wohl darum, das Simile-Prinzip auch durch Dritte zu belegen, da ja schon, nach der ersten Veröffentlichung seiner Idee im Jahre 1796, durch die damalige Fachwelt erhebliche Zweifel an der generellen Tauglichkeit des Konzepts angemeldet wurden.

Dass Hahnemanns Konzept vollends in Spekulative abglitt, dafür sorgte dann das Prozedere der „homöopathischen Arzneimittelprüfung an Gesunden“. Um die Ähnlichkeitsregel zu belegen, muss ein Arzneistoff zwingend an gesunden Menschen geprüft werden, da sich nur so die Symptome zeigen, die nachfolgend bei Kranken therapiert werden.

Dummerweise waren viele der Arzeien, die damals zur Anwendung kamen, giftig oder zumindest unverträglich, was die Arzneimittelprüfung wohl für jeden Prüfling zu einem unkalkulierbaren Risko machte.

Die sich hier aufdrängende Strategie ist simpel: man verdünnt, und zwar enorm. Soweit, dass nach heute bekannten chemisch-physikalischen Gesetzen kein Arzneistoff mehr vorhanden ist. Allerdings waren Hahnemann auch diese Gesetze, wie so vieles, nicht bekannt, und er ging wohl davon aus, dass unendliche Verdünnungsreihen möglich sind – nur so lässt sich die idiotische Prozedur überhaupt erklären.

Wo aber Arznei – zumindest nach Hahnemanns Auffassung – vorhanden ist, da müssen Symptome entstehen – und sie entstanden auch, wurden vielfältiger, bunter, abseitiger. An die Stelle der Arzneiwirkungen, die bei Ursubstanzen noch verzeichnet werden konnten, traten vielfältige Lebensäußerungen, die mit dem zu prüfenden Stoff nichts mehr zutun hatten. Wir wissen das heute, weil die Avogadro-Konstante dafür sorgt, dass ab einem bestimmten Maß an Verdünnung, als homöopathische Potenz ausgedrückt, ab einer D24, statistisch keine Prüfsubstanz mehr vorhanden ist. Hahnemann legt als Prüf-Potenz irgendwann D30 fest.

An dieser Stelle passiert nun zweierlei:

Zum einen koppelt sich die Homöopathie komplett von einer naturwissenschaftlichen Basis ab – was Hahnemann nicht weiß oder nicht wahrhaben will.

Zum anderen entsteht das immer funktionierende Bestätigungssystem, das aus zwei Elementen besteht: Den fälschlich als Symptome des zu prüfenden Arzneimittel aufgefassten vielfältigen Lebensäußerungen, die Einzug ins Arzneimittelbild halten, und dem Bestätigungsmechnismus, der auf der Fehlinterpretation von Heilungsprozessen beruht – die schon an anderer Stelle beschriebene Scheinkorrelation zwischen der Einnahme wirkstofffreier Arzneien und den nachfolgenden physiologischen Abläufen.

Wir wissen heute, dass ein erheblicher Anteil unserer Erkrankungen im Grunde keiner therapeutischen Intervention bedarf. Beispielsweise heilen die meisten der banalen Infektionserkrankungen, die Menschen (und Tier) sich so zu ziehen, von allein aus. Gleiches gilt für die meisten mechanisches Verletzungen, sofern sie nicht, beispielsweise bei schweren Wunden, durch Blutverlust oder Wundinfektionen lebensbedrohlich sind.

Bei Krankheiten, die mittels der Selbstheilungskräfte des Organismus bewältigt werden, erzeugt jede Intervention, sei sie nun sinnvoll oder auch nicht, zwangsläufig den Eindruck, sie wäre die Ursache des Heilungsgeschehen.

(Nur kurz am Rande erwähnt: Es ist deshalb eine der zentralen Aufgaben der medizinischen Forschung, präzise Aussagen über berechtigt angenommene Zusammenhänge zwischen Therapie und Heilprozess zu liefern – oder eben festzustellen, dass der Heilprozess mit der therapeutischen Intervention nichts zutun hat. Ein großer Teil experimenteller Wissenschaft besteht darin, Tests zu konstruieren, die sicherstellen, dass das Ergebnis eines Experiments nicht das Ergebnis eines menschlichen Irrtums oder eines Interpretationsfehlers ist.)

Wir wissen weiter, dass es noch andere Gründe für falsche Annahme gibt, dass eine Arznei vermeintlich wirkt – beispielsweise der zyklische Verlauf chronischer Erkrankungen, bei den sich Phasen relativer Beschwerdelosigkeit mit Phasen größerer Beeinträchtigungen abwechseln, typisch dafür ist die Multiple Sklerose. Auch hier können Phasen der relativen Beschwerdefreiheit fälschlich als Heileffekte eine Arznei interpretiert werden.

Es ist, wie schon angesprochen, nur bei einer genauen Kenntnis von Krankheitsursachen und der damit verbundenen biologischen Prozesse möglich, definitive Aussagen über den Sinn therapeutischer Intervention zu treffen.

Hahnemann hatte weder das dafür notwendige Wissen, noch verfügte er über die Methoden, dieses Wissen zu erwerben. Was er hatte, war sein Überzeugungssystem – und die Wahrnehmungsfehler, die dieses bestätigten.

Welche Hilfskonstruktionen er sich im Laufe der Entwicklung seiner Lehre noch schuf, um den zwangsläufig auftretenden Widersprüchen zu entgehen, die sich zwischen objektivierbarer Wahrnehmung und der dogmatischen Lehre auftaten, wird in den nächsten Abschnitten besprochen.

Fassen wir kurz zusammen:

Das Simile-Prinzip ist untauglich, um Arzneimittelwirkungen zu ergründen.   Der Chinarinden-Versuch ist untauglich, um das Simile-Prinzip zu begründen. Die homöopathische Arzneimittelprüfung an Gesunden ist ein auf falschen Annahmen beruhendes und damit ebenfalls untaugliches Bestätigungssytem für das Simile-Prinzip.

Dass Hahnemann die Ähnlichkeitsregel um zum alleinigen Grundprinzip seiner Lehre erhoben hat, ist nicht das Ergebnis konsequenter medizinischer Forschung, sondern ein psychologisch zu deutender Vorgang der Selbsttäuschung und den damit einhergehenden Bemühungen, eine fixe Idee zu belegen.

Anmerkung

Homöopathen: Kein Einsicht, niemals nicht.

Ein letztes Mal: Das Simile-Prinzip ist untauglich, um Arzneiwirkungen zu ermitteln. Nicht ohne Grund hat sich in den 200 Jahren nach seiner Einführung, besser vielleicht, nach seiner Wiederbelebung durch Hahnemann, als Folge der intensiven Forschung in Biologie, Chemie, Biochemie oder Physik, ein gänzlich anderes System etabliert, dass seine Tauglichkeit jeden Tag aufs neue beweist.

Die Auffassung Hahnemanns, er hätte mit dem Chinarinden-Versuch einen Beleg für die Anwendbarkeit der Ähnlichkeitsregel gefunden, beruht auf einem Irrtum. Die Konstruktion „homöopathische Arzneimittelprüfung an Gesunden“ ist nur ein Bestätigungssystem für seinen Kardinalfehler.

Der zu ziehende Schluss ist so banal, wie letztlich erschreckend: Die gesamte homöopathische Arzneimittellehre ist das Ergebnis eines Wahrnehmungsfehlers, der zu einem System konsequenter Täuschung ausgebaut wurde. Nicht ein einziges homöopathisches Medikament leistet die ihm zugeschriebenen Effekte.        

Das, werter Leser, was hier steht, wissen auch Homöopathen – und zwar schon lange, praktisch seit der Begründung der Homöopathie. Die Zweifelhaftigkeit der homöopathischen Arzneimittellehre wurde, solange es die Homöopathie gibt, immer wieder heftig diskutiert, üblicherweise in internen Zirkeln, nur wenig drang davon nach außen – wobei diese Zurückhaltung verständlich ist: Identifiziert man das Simile-Prinzip als Unsinn, bricht die homöopathische Arzeimittellehre zusammen.

Trotzdem lässt sich die Unhaltbarkeit des homöopathischen Grundprinzips nicht ignorieren, zu eindeutig sind die Belege für dessen Untauglichkeit –  schon jede erfolgreiche medizinische Behandlung mit konventionellen Medikamenten widerlegt das Konzept. (1)

  • Was also veranlasst besonders die jungen Ärzte, die sich der Homöopathie verschrieben haben, praktisch alles, was sie in den rund 10 Jahren ihrer Ausbildung gelernt und erfahren haben, zugunsten eines so offensichtlich falschen Übertragungssystems zu entsorgen?  
  • Was veranlasst akademisch ausgebildete, forschende Homöopathen, mit schöner Regelmäßigkeit zum Nachweise des Simile-Prinzips weitere Nonsens-Studien abzuliefern, die ihnen mit der gleichen Regelmäßigkeit um die Ohren gehauen werden?
  • Was veranlasst Homöopathen – gegen jede wissenschaftliche Erkenntnis – auf der Tauglichkeit ihrer Verfahren zu bestehen, und dieses Verhalten trotzdem wissenschaftlich begründet zu nennen?
  • Vor allem aber, was veranlasst Homöopathen, jeden berechtigten Zweifel an ihren Verfahren zu ignorieren, ohne sich Gedanken darüber zu machen, welche Folgen daraus möglicherweise für Erkrankte resultieren? ( Klick )

Rational ist dieses Verhalten nicht, und unter dem Aspekt einer allgemeinverbindlichen medizinischen Ethik auch nicht nachvollziehbar. Es bieten sich allenfalls psychologische Deutungen an, in dem einen oder andern Fall wohl eher psychopathologische.

Ich will an dieser Stelle dieses Thema nicht weiter diskutieren, es wird im Laufe der folgenden Kapitel einen Versuch geben, sich das Weltbild der Homöopathen aus psychologischer Perspektive zu erschließen.

Zuerst erscheint es mir aber sinnvoller, weiter auf der Spur der homöopathischen Täuschungen zu bleiben, weil mit jedem weiteren Denkfehler die Frage bedeutsamer wird, mit welchen Techniken es Homöopathen gelingt, die Realität zu ignorieren.

 

Fortsetzung demnächst: 

Teil 3: Die Irrtümer der Homöopathie

– Simile, Dynamisierung, Miasmen und weiterer Unfug –  

3. Abschnitt: Die homöopathische Arzneimittelprüfung  

 

Endnoten:

(1) Der Kunstgriff, mit dem sich Homöopathen vor dieser Einsicht immunisieren, besteht darin, die Heilung von Krankheit, so wie diese üblich wahrgenommen wird, als Beseitigung von Symptomen zu diffamieren, und dazu eine Gegenposition aufzubauen, die sie „echte“ Heilung nennen. Was genau darunter zu verstehen ist, ist völlig unklar. Aber es geht ja auch nicht um Klarheit, sondern um Diffamierung.

 

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2 Antworten zu Was Sie über die Homöopathie wirklich wissen sollten… Teil 3.2

  1. Mr. MIR schreibt:

    Hat dies auf FSMoSophica rebloggt und kommentierte:
    Hail Eris.

  2. kdm schreibt:

    Ich wusste das alles schon (allerdings nicht so detailreich). Mich müssen Sie also nicht überzeugen. Ich lache über die Doofen, die’s glauben (und zu faul sind, sich zu informieren) und verachte die, die damit Geld verdienen.
    Leider wird wohl kein einziger Gläubiger „aussteigen“, oder die obigen vielfältigen Aussagen überhaupt lesen (wollen). So, wie wohl kein gläubiger Katholik den Deschner lesen und danach seiner Kirche den Rücken kehren wird.
    Leider.

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