Was Sie über die Homöopathie wirklich wissen sollten… Teil 3.3

Reader

Teil 3

Die Irrtümer der Homöopathie

Simile, Dynamisierung, Miasmen und weiterer Unfug

3.Abschnitt: Die homöopathische Arzneimittelprüfung

 

Zur gepflegten Taktik der Homöopathen gehört es, der Welt vorzuspielen, dass sie eine durch und durch seriöse Arznei-Therapie anwenden – und zu dieser gehört selbstverständlich eine anständige Prüfung dieser Arzneien.

Es geht ja auch nicht, einfach so, ohne jede Kontrolle, Mittel zu erfinden und zu verordnen. Arzneimittel gehören geprüft, auch homöopathische Arzneien. Schließlich sind Homöopathen verantwortungsvolle Heiler.

Der vertrauensvolle Patient geht natürlich davon aus, dass es sich bei der Arzneimittelprüfung der Homöopathen um ein Verfahren handelt, das dem wissenschaftsmedizinischen Verfahren gleichgestellt ist, bei dem z.B. Wirkmechanismen, Dosierungen und Anwendungszeiträume ermittelt, vor allem aber Toxizität, Arzneimittelnebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten erforscht werden.    

Nun, kaum etwas könnte ein größerer Irrtum sein.

Die homöopathische Arzneimittelprüfung prüft nicht einmal im Ansatz solche bedeutsamen Aspekte von Arzneien, genauso wenig prüft sie auch die Wirksamkeit von Arzneistoffen bei Erkrankungen und deren Wirkung auf Erkrankte.

Im Grunde, das dürfte wohl den einen oder anderen vielleicht doch überraschen, prüft sie noch nicht einmal einen Arzneistoff. Das liegt daran, dass die zu prüfenden Arzneien in Dosierungen (1) verabreicht werden, die mit allergrößter Wahrscheinlichkeit überhaupt keine Arzneistoffe mehr enthalten.

Was also wird in der homöopathischen Arzneimittelprüfung eigentlich geprüft?

(Kurzer Einschub, bevor es weitergeht: Es nervt ein wenig, jedesmal „homöopathische Arzneimittelprüfung“ zu schreiben. Ich verwende deshalb im weiteren Text die Abkürzung „HAmpaG“, die für „homöopathische Arzneimittelprüfung an Gesunden“ steht. Ich hätte zwar auch „Humbug“ verwenden können, aber ich wollte es vermeiden, die Homöopathen zu verärgern.)

Was also prüft der Homöopath bei einer „HAmpaG“?

Die kurze Antwort lautet: Nichts!  

Die lange Antwort kommt zu keinem anderen Ergebnis, erklärt jedoch, warum die Homöopathen „Nichts“ prüfen.

Jetzt ist „Nichts!“ doch sehr radikal. Wir könnten uns auch noch auf „Zucker“ einigen, denn der ist ja auch noch im Spiel. Eine salomonische Antwort wäre: Der Homöopath prüft „Nichts“ auf Zucker. Der Homöopath prüft „Nichts“, da nichts da ist, was zu Prüfergebnissen führen könnte – außer Zucker, der mit wässrigem „Nichts“ ein wenig angefeuchtet wurde.

Zugegeben, das hört sich alles ziemlich merkwürdig an, und dieser Darstellung würden Homöopathen sicher in jeder Beziehung widersprechen, aber es ist dennoch nicht zu ändern: Unser wohlbestätigtes Hintergrundwissen – und auch jede noch so penible Analyse – zeigen: In einer „HampaG“ wird ein Wirkstoff geprüft, der nicht mehr vorhanden ist, also „Nichts“ – und das auf Zucker.

Wenn Sie, werte Leser, nun den Homöopathen Ihres Vertrauens fragen würden, was so ein Unsinn soll, würde der im Brustton der Überzeugung verkünden: Ich hab´ keine Ahnung, wie das Ganze funktioniert! Der Hahnemann hat was von geistartigen Kräften erzählt, aber wir wissen alle nicht, wie es funktioniert! Wir wissen nur, dass es funktioniert, gäbe es sonst Globuli?

Aber bevor dieses Kapitel schon in den ersten Zeilen vollends zur Polemik wird, fangen wir besser nochmal von vorne an, im homöopathischen Urschlamm quasi, und klären, was eine „HAmpaG“ ist, und zu welchen Ergebnissen sie führt.

 

Exkurs IV: Die „HAmpaG“ – Eine Anleitung für den interessierten Laien

Eine „HAmpaG“ prüft „Nichts“, ich sagte es schon. Daran gemessen betreiben Homöopathen eine Menge Aufwand.

Aber sonst ist eine „HAmpaG“ nicht sehr schwierig zu veranstalten. Jeder, der schreiben kann, über einige willige Bekannte mit zuviel Zeit verfügt, und dazu noch bereit ist, ein paar Euronen in einige Blätter Papier und Stifte sowie in eine überschaubare Zahl Prüf-Globuli zu investieren, könnte eine „HAmpaG“ durchführen – was dummerweise auch geschieht.

Und weil es so einfach ist, lade ich Sie, werte Leser, zu einem Gedankenexperiment ein: Lassen Sie uns eine „HAmpaG“ veranstalten.

 

„Nichts“ prüfen – leicht gemacht: 1. Schritt – Die Auswahl der Arznei

Zuerst, ich vermute, auf diesen Gedanken sind Sie schon gekommen, brauchen wir irgendeine Substanz, von der wir annehmen, dass diese als homöopathische Arznei taugen könnte. Keine Angst, was die vermutete Tauglichkeit angeht, da sind Homöopathen nicht kleinlich in der Auswahl.

Wir finden unter den schon geprüften homöopathischen Arzneien vieles, was möglicherweise pharmazeutische Wirkung haben könnte, noch viel mehr finden wir aber Stoffe, deren therapeutischer Nutzen, sagen wir es mal salopp, an den Haaren herbeigezogen wurde.

Was ich damit sagen will: Suchen Sie sich irgendwas aus. Egal was. Etwas wird Ihnen doch wohl einfallen, oder?

Vielleicht hilft es Ihnen, wenn Sie mal bei sich selber nachschauen: Was nervt Sie, macht Sie krank, treibt Sie zum Wahnsinn, sorgt für Kopfschmerzen oder anfallsartige Übelkeit? Wenn Sie, was ich nicht hoffen will, mit einer Winterdepression zu kämpfen haben, und so das Gefühl haben, in einem schwarzen Loch zu stecken, böte sich beispielsweise „Schwarzes Loch“ an. Wobei „Scharzes Loch“ gibt´s schon als homöopathische Arznei, das scheidet für Sie jetzt aus.

(Apropos „Schwarzes Loch“: Sie werden sich möglicherweise die Frage stellen, wie man daraus Globuli macht. Es ist ganz einfach: Sie nehmen ein Flachmann, so ein Taschenfläschchen mit etwas Hochprozentigem, z.B. ´nem Doppelkorn, suchen sich einen Astronomen, der im Besitz eines guten alten Teleskop ist, befestigen das Fläschchen am Okular, und bitten den Astronomen, das Teleskop auf eine Stelle im Universum auszurichten, wo Astrophysiker ein schwarzes Loch vermuten. Dann vertreiben Sie sich ein bißchen die Zeit, bis der Doppelkorn mit schwarzem Loch gesättigt ist. Lassen Sie sich dabei ganz von Ihrem Gefühl leiten, wenn Sie meinen es reicht, dann reicht´s.

Nun lassen Sie sich aus dem gesättigten Doppelkorn Globuli nach den Verarbeitungsvorschriften des HAB herstellen. Fertig, testen.

Wenn Sie jetzt meinen, mit mir wäre die Phantasie durchgegangen: Die Verfahrensanweisung stammt aus einem wegweisenden homöopathischen Werk (2) des indischen Homöopathen-Ehepaars Dr. Bhawisha and Dr. Shachindra Joshi, dem legendären „Dynamic Duo of Homeopathy“.)

Wie schon gesagt, machen Sie sich die Auswahl nicht zu schwer: Ein wenig Assoziation, eine bißchen Analogiedenken (Gelbe Blume, muss also gegen Gelbsucht helfen), und Sie haben Ihr Mittel. Homöopathen machen das meistens so, obwohl sich der Hahnemann mit dem Analogie-Denken schwer tat. Aber das ignorieren die Freunde der Zuckerkugel schon seit Jahrzehnten, man muss ja schließlich irgendwie zu neuen Mitteln kommen…

Wenn es nun mit der Mittelsuche partout nicht klappen will, dann hätte ich auch Plan B in der Tasche: Wie wäre es mit der Wiederholung einer Prüfung?

Die meisten „HAmpaG“ sind nämlich funkelnde Solitäre im Universum des Irrsinns, was letztlich ein weiterer Grund für die Wissenschaft ist, die Nase zu rümpfen. Wissen wir doch: Eine Prüfung allein, die ist so gut wie keine Prüfung. Erst Ergebnisse, die von mehrfach von dritter Seite bestätigt wurden, zeigen möglicherweise Interessantes an – und nicht nur einen statistischen Ausrutscher oder die Phantasie des Prüfenden.

Außerdem hätte eine Wiederholungsprüfung den Vorteil, dass Sie sich die Mühe ersparen, eine Begründung zu finden, warum Sie auf die Idee gekommen sind, einen Saurierknochen, das Licht von Stonehenge, die Berliner Mauer, Waldis Tretminen, ´nen Wattwurm, oder, jetzt kommt was ganz Exotisches, irischen Marmor zu prüfen.

Ich denke, Sie wissen nun genug zur Auswahl Ihres Prüfmittels.

Nachdem Sie sich entschieden haben, geht´s daran, das Prüfmittel zu beschaffen, wobei Ihnen da Zuckerkugelspezialversender wie beispielsweise Gudjons oder Remedia hilfreich zur Seite stehen – die machen alles, was Sie als Prüfungsleiter wollen, zu Globuli.

Zur Not können Sie die Kügelchen aber auch selbst herstellen, es ist nicht weiter schwierig.  Wichtig, da sollten Sie drauf achten, ist aber die korrekte Potenz des Mittels. Dafür gibt´s zwar keine verbindlichen Regeln, aber mit einer D30 sind Sie auf jeden Fall auf der sicheren Seite – egal, was für ein Höllengebräu Sie sich zu Prüfung ausgesucht haben, ab D24 ist nichts davon mehr da. Außerdem ist D30 – C200 der übliche Rahmen der Potenzen, die in einer „HAmpaG“ eingesetzt werden.

Nachdem wir das auch geklärt hätten, müssen wir uns nun mit der Organisation der Prüfung beschäftigen.

 

„Nichts“ prüfen – leicht gemacht: 2. Schritt – Das Design einer Prüfung von „Nichts“

Gleich am Anfang stehen wir vor einem Problem, besser vor einer Gewissensfrage: Mit oder ohne Placebogruppe?

Wenn Sie dazu nicht sofort eine Meinung haben, macht das nichts, ich erkläre Ihnen, worum es geht:

Seriöse Medikamentenprüfer der wissenschaftlichen Medizin sind sich der Tatsache bewußt, dass es eine Menge von Ursachen gibt, die zu der falschen Annahme führen, ein Medikament würde wirksam sein. Im Falle einer „HAmpaG“ bedeutet das dementsprechend, dass es einige Ursachen gibt, die zur fälschlichen Annahme führen, der Prüfstoff wäre wirksam, und damit verantwortlich für eventuelle Symptome, die sich während der Prüfung einstellen.

Die wichtigste Maßnahme in diesem Zusammenhang ist die Prüfung des Arzneistoffes gegen ein Placebo. Eine Placebo-Gruppe bekommt nämlich keinen wirkstoffhaltiges Prüfmittel, sondern nur „neutrale“ Zuckerkügelchen.

Wenn jetzt bei der Placebo-Gruppe Symptome auftreten, die man auch bei der Wirkstoffgruppe findet, heißt das, dass aller Wahrscheinlichkeit nach der Wirkstoff für diese Symptome nicht verantwortlich ist – man kann diese Symptome also streichen.

Um die Sache perfekt zu machen, könnte man sogar noch eine dritte Gruppe einführen, die überhaupt keine Globuli bekommt, aber trotzdem aufschreibt, was so passiert. Das ist bei „HAmpaG“ nicht üblich, wäre aber aufschlußreich – deshalb ist es auch nicht üblich. Was zur Optimierung jetzt noch fehlt, ist die Verblindung der „HAmpaG“: Dabei werden wirkstoffhaltige Prüfmittel und Placebo-Arzneien zufällig auf die Prüfungsteilnehmer verteilt, und weder Prüfungsleiter noch Prüfungsteilnehmer weiß, wer ein Prüfmittel und wer ein Placebo erhält. Erst nachdem die Prüfung entblindet wurde, kann man dann feststellen, ob die Ereignisse während der Prüfung überhaupt etwas mit dem Prüfmittel zutun haben, oder andere Ursachen für die beobachteten Effekte verantwortlich sind.

Das finden Sie gut, sagen Sie? Ist es auch – aber jetzt erkläre ich Ihnen, zu welchen Problemen das bei einer „HAmpaG“ führt.

Wenn wir uns „HAmpaG“ anschauen, die schon mit Placebo-Gruppe veranstaltet wurde, dann haben die Placebo-Gruppen regelmässig wenigstens genauso viele Symptome produziert, wie die Gruppe, die Globuli mit Wirkstoff bekommen haben – und zwar sowohl unterschiedliche, als auch, was nun fatal ist, gleiche.

Stellen Sie sich vor, Sie haben jeweils 10 Teilnehmer je Gruppe (es handelt sich für homöopathische Verhältnisse um eine ziemlich große Prüfung) und bekommen folgendes Ergebnis:

Verum-Gruppe (Globuli mit Wirkstoff):   Symptom 1 (3 Prüfer), Symptom 2 (2 Prüfer), Symptom 3 (2 Prüfer), Symptom 4 (3 Prüfer), Symptom 5 (6 Prüfer), Symptom 6 (2 Prüfer) usw.

Placebo-Gruppe (Globuli ohne Wirkstoff): Symptom 4 (4 Prüfer), Symptom 5 (4 Prüfer), Symptom 6 (8 Prüfer), Symptom 7 (3 Prüfer), Symptom 8 (3 Prüfer) usw.            

Die Symptome 4, 5 und 6 sind das Problem; nein, falsch, sie sind ein Problem. Die anderen erörtern wir später.

Bleiben wir vorerst bei den Symptomen 4, 5 und 6. Die treten deutlich gehäufter auf, als die anderen Symptome, und das könnte für Sie, als Prüfungsleiter, der Anlass sein, diese Symptome als charakteristisch für Ihre Prüfsubstanz anzusehen.

Dummerweise ist die „HAmpaG“ zu diesem Zeitpunkt noch verblindet. Aber nach der Entblindung stellen Sie fest, dass die Symptome aus beiden Gruppen stammen. Das ist ärgerlich, denn gerade ist Ihr vorläufiges Prüfungsresultat über den Jordan gegangen.

Aber Sie haben ja noch ein paar Symptome, die nur in der Verum-Gruppe aufgetreten sind, da wird doch etwas zu finden sein.  

Nur, wer sagt Ihnen, dass diese Symptome keine Placebo-Symptome sind?          Sie haben nur jeweils 10 Prüfer, das ist für „HAmpaG“ zwar ziemlich viel, aber gemessen an den Maßstäben für einigermaßen aussagekräftige Prüfungen ziemlich wenig (3). Woher wissen Sie also, dass bei einer Teilnehmerzahl von 100 Prüfern je Gruppe, nicht auch noch die Symptome 1 bis, sagen wir mal, 286, möglicherweise in beiden Gruppen zu finden gewesen wären?

Sie können das nicht wissen.

Allein die Tatsache, dass Sie in beiden Gruppen gleiche Symptome finden, deutet auf ein fundamentales Problem Ihrer „HAmpaG“ hin. Sie können nämlich nicht mehr einfach davon ausgehen, dass die Symptome, die Ihre Probanden während der „HAmpaG“ entwickelt haben, auf die Prüfsubstanz zurückzuführen sind.

Die vermaledeite Placebo-Gruppe mit ihren Symptomen zwingt Sie nämlich dazu, über den Anteil von Placebo-Symptomen auch in der Verum-Gruppe nachzudenken, das genau ist der Sinn einer Placebo-Gruppe bei einer „HAmpaG“.

Von diesen fundamentalen Problemen gibt´s noch mehr:

Ein weiteres ist die Anzahl und die Verteilung der Symptome, denn schließlich müssen Sie sich ja irgendwann entscheiden, welche Symptome Sie als eindeutige Symptome des Prüfstoffs ansehen, Sie wollen ja eine wirksame Arznei entwickeln.

Im obigen Beispiel habe ich nur 8 Symptome genannt. „HAmpaG“ erzeugen aber üblicherweise deutlich mehr. Häufig werden hunderte von Symptomen genannt, was letztlich dazu führt, dass in einzelnen Arzneimittelbildern, die ja auf den „HAmpaG“ basieren, durch mehrere Prüfungen zum Teil tausende Symptome zu finden sind. Welche davon Placebo-Symptome sind, wurde nie geklärt.

Zurück zu Ihrem Problem: Die dumme Placebo-Gruppe belegt, dass Ihre Symptom-Sammlung nicht allein auf die Prüfsubstanz zurückzuführen ist. Welche Symptome, nach Streichung der in beiden Gruppen vorhandenen Symptome, nun charakteristisch für die Prüfsubstanz sein könnten, ist ziemlich schwer festzulegen, wenn man hunderte Symptome hat, deren Häufung üblicherweise keinen Anlass gibt, von einer Auffälligkeit zu reden, und man auch keinen anderen Anhaltspunkt besitzt, beispielsweise einen plausiblen biochemischen Mechanismus, der einen kausalen Zusammenhang zwischen Symptom und Prüfsubstanz nahelegt.

Was macht man also, um der Sache Herr zu werden?

Ohne Placebo-Gruppe prüfen, meinen Sie?

Das ist eine gute Idee!

„Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß!“, sagt bekanntlich der Volksmund, und der hat damit recht. Mit Placebo-Gruppe wird das nichts. Schließlich sind die meisten „HAmpaG“ bisher ohne ausgekommen. Gäbe es sonst so schöne und vielfältige Arzneimittelbilder?

Außerdem, schon die erste „HAmpaG“ der Homöopathie ist bekanntlich ja auch ohne Placebo-Gruppe ausgekommen, was bei einem einzigen Teilnehmer wohl nicht anders möglich war, wohingegen die erste offizielle „HAmpaG“ mit Placebo-Gruppe, anno 1835 in Nürnberg, erwartungsgemäß in die Hosen ging.

Aber gut, der Zweck heiligt die Mittel, machen wir ohne Placebo-Gruppe weiter. Nachdem wir nun diese schwierige Organisationsfrage geklärt hätten, ist der Rest ziemlich einfach: Sie verteilen Zettel, Stifte und Globuli an Ihre Prüfungsteilnehmer, sagen denen noch, wann, wie viel und wie oft sie die Zuckerkügelchen einnehmen sollen – und harren der Dinge, die nun kommen werden.  

Sie werden sich jetzt möglicherweise fragen, ob das alles ist, was man vor einer Prüfung zu erledigen hat?

Gute Frage! Es gibt mittlerweile einen Kodex für „HAmpaG“, z.B. vom ECCH, einer europäischen Dachorgansiation der Homöopathen, aber wenn dieser Kodex von weitreichender Bedeutung wäre, und die „HAmpaG“ grundsätzlich anders gestalten würde, dann müßten Homöopathen die Ergebnisse der meisten schon erfolgten Prüfungen in die bekannte Tonne hauen, und ihre Materia medica komplett neu zusammenstellen. Von wenigen anderen Dingen sind die aber noch weiter entfernt.

Es ist wohl eher so, dass es sich bei diesem Kodex um eine der üblichen homöopathischen Mimikry-Strategien handelt, mit denen wissenschaftliche Seriosität vorgetäuscht werden soll.

Für unseren Zweck können wir deshalb ohne Bedenken bei der einfachen Variante bleiben.

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„Nichts“ prüfen – leicht gemacht: 3. Schritt – Die Symptome des „Nichts“

So, die „HAmpaG“ läuft. Ihre Prüfer haben ihre Globuli eingeworfen und produzieren Symptome, die sie sorgfältig aufschreiben, währenddessen sie weitere Symptome produzieren, die sie auch aufschreiben – solange die Prüfung dauert.

Die Zettel füllen sich, die Minen der Stifte nutzen sich ab, Gewöhnliches und Außergewöhnliches, Alltägliches, Lächerliches und Originelles sammelt sich, präzise aufgezeichnet zwischen 0.00 – 24.00 Uhr.

Ich zeige Ihnen mal, womit Sie zu rechnen haben:

Prüfer 5, C12, 01:00:00 Immer wieder dieses glücksselige Lächeln, ich lächle viel still in mich hinein. Lachanfall, ich lache aus Fröhlichkeit, lache Tränen über die Anweisungen zur Arzneimittelprüfung die ich gerade durchlese, ich fühle mich sehr leicht und locker.
 Prüfer 13, C12, 00:00:24: Stimmung wird stetig besser.
 Prüferin 11, C12, 01:10:00: Reagiere in einer Situation, die mir sonst peinlich gewesen wäre, mit Übermut.
 Prüfer 13, C12, 00:00:35 Habe morgens sehr gute Laune, die sich in den nächsten Tagen, am Nachmittag immer verschlechtert.
 Prüferin 3, C12, 01:00:00. Mir geht es sehr gut und ich gehe froh in den Tag.
 Prüferin 4, C30, 01:08:00 : Mir tränen die Augen vor Müdigkeit.
 Prüfer 5, C12, 01:11:50 Das Gehirn fühlt sich an wie ein aufgeblasener Luftballon, ich spüre die Leere und wie die Wände an die Schädeldecke drücken. Gefühl wie in „Watte“ gepackt.
 Prüferin 4, C30: 00:02:00 Taubheitsgefühl am ganzen Gesicht, Kopf, und Zunge. Grimassen schneiden und Zungenbewegung verbessert.
 Prüferin 6, C12, 01:00:00 Schwere Lider, Bedürfnis die Augen zu schließen.
 Prüfer 8, C12, 04:00:00 Immer nur schwere Augenlider, kann die Augen nicht mehr richtig öffnen, Augen sehr müde.
 Prüferin 4, C30, 01:08:00 : Mir tränen die Augen vor Müdigkeit.
 Prüfer 5, C12, 02:23:00: Aus dem linken Nasenloch eine sehr zähe, gelbgrüne klebrige Absonderung.
 Prüfer 5, C30, 05:00:00 Sehr schmerzhafte, druckempfindliche Stelle rechts von der Nasenspitze aus, wie ein Pickel, nur leichte Rötung erkennbar. Schwellung eher innen.
Prüfer 13, C12, 00:01:09 Sehr kalte Nasenspitze.
 Prüfer 5, C30, 08:00:00 Starkes Vibrieren des rechten äußeren Schneidezahns.
Prüferin 4, C30, 02:00:00 6. Molar oben links bröckelt, wird schwarz, 6. Molar oben rechts wird schwarz.

Aus einer anderen Prüfung:

Prüfer R.G. – glücklich und froh
Prüfer E.K. – wenig Schwindel
Prüfer I.V. – bandartiges Taubheitsgefühl der Stirn
Prüfer G.S. – Schmerzen rechter Unterkiefer
Prüfer H.J. V. – Blitzartige Nackenschmerzen rechts
Prüfer S.E. – Stechende Schmerzen – als ob der Kopf ein Luftkissen wäre
Prüfer M.U. – Brennende Schmerzen Stirn
Prüfer S.U. – Hitzegefühl in den Wangen
Prüfer G.S. – bohrender Schmerz wie von einem Nagel hinter dem rechten Auge
Prüfer H.H.V. – erhöhte Lichtempfindlichkeit
Prüfer M.U. – brennendes Gefühl an den Lippen
Prüfer Jü.G. – Beißen auf die Zähne
Prüfer S.U. – brennende Schmerzen im Epigastrium
Prüfer M.H. – Ziehen unter linkem Rippenbogen
Prüfer S.E. – Druckgefühl Herz
Prüfer S.K. – Kurze Tachykardie
Prüfer S.U. – feuriges Gefühl in beiden Armen
Prüfer Ja.G. – Jucken rechter Fuß
Prüfer H.J.V. – Blockierung ileosakral rechts
Prüfer H.J.V. – Patellarschmerz rechts
Prüfer M.R. – Stechen rechte Fußsohle
PrüferS.E. – Stechende Schmerzen linker Unterschenkel
PrüferS.E. – stechende Schmerzen rechte Hüfte
Prüfer M.U. – Brennende Schmerzen beide Unterarme und beide Beine
Prüfer M.U. – Schmerzen rechtes Kniegelenk
Prüfer G.M. – Urtikaria-Empfinden rechter Oberschenkel innen
Prüfer H.Z. – Brennende Schmerzen linkes Bein
Prüfer K.G. – Jucken Handrücken
Prüfer D.D. – Ziehende Schmerzen rechtes Knie
Prüfer M.R. – Dumpfer Schmerz Daumengrundgelenk
Prüfer M.R. – ziehender Schmerz linker Oberarm
Prüfer S.K. – Kribbeln rechter 4. Finger
Prüfer V.H. – Brennen Handinnenflächen und Fußsohlen
Prüfer E.K. – Juckreiz rechte Fußsohle
Prüfer M.M. – Traum von Feen, Hexenmeister, magisches, strahlendes Licht
Prüfer M.H. – Traum von weißen Würmern
Prüfer I.V. – Traum von Krankenhausstation
Prüfer V.H. – Traum von kaputter Holztreppe

Noch ein weiteres Beispiel:

10, C200, 13:20:XX – Empfindung, kleiner zu sein als sonst, während ich Haferbrei kochte. Gedanke, ein großes Insekt, eine Heuschrecke, sei auf meinem Hinterkopf, und ich hob meine Hand, um nachzufühlen.
16, C30, 01:XX:XX Empfindung, etwas krabbele auf meinem Kopf. Untersuchte nach Kopfläusen, fand aber keine.
32, C9, 09:XX:XX – Habe mehr Geduld und Akzeptanz während meiner Periode. Als Wasser von einer überfüllten Badewanne durch die Decke tropfte, saß ich nur da und sah zu,wie es den Fußboden überschwemmte, weil ich die Katze nicht stören wollte, die auf meinem Schoß saß.
12, C6, 27:XX:XX – Fühlte mich entfernt und losgelöst.
32, C9, 04:XX:XX – Fand mich damit ab, daß ich meine Seminararbeit nicht abgeschlossen hatte. (Gerät normalerweise in Panik
04, C12, 22:XX:XX – Emotional kalt und nicht mitteilsam – mit Wut, empfunden im Bauch.
12, C6, 17:XX:XX – Bei dem Familienfest konnte ich nicht spüren, daß ich dazu gehörte.
12, C6, 34:XX:XX – Fühle mich entfernt und getrennt von Dingen, und sie fühlen sich unwirklich an.
08, C30, 10:XX:XX – Allgemein benebelt und leer, zusammen mit geschärftem Gehör.
32, C9, 03:XX:XX – Ständig sehr gelangweilt, Depression, muß mich dazu zwingen, mich zu vergnügen. Habe lange nicht mehr gelacht.
24, C30, 100:XX:XX Gleichgültigkeit, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit – kein Ausweg.
32, C9, 03:XX:XX – Apathisch.
16, C30, 01:XX:XX – Ein Gefühl von Langeweile und Depression um 22.00 Uhr, in Gesellschaft – sehr anstrengend.Ich redete überhaupt nicht, Freunde glaubten, ich sei über irgendetwas sehr aufgebracht.
24, C30, 01:10:XX – Hatte keine Lust, tief zu atmen oder mit irgend jemandem zu reden – fühlte mich abgeschnitten.
16, C30, 02:XX:XX – Fühle mich weniger in Hochstimmung, dumpf, bin mit Herumsitzen zufrieden.
32, C9, 03:XX:XX Wollte am Morgen nicht aus dem Bett, aber fühlte mich besser, nachdem ich aufgestanden war und mich bewegte.
18, C200, 01:01:10 Beim Aufstehen am Morgen bin ich sehr wütend und habe schlechte Gefühle mir selbst gegenüber. Gefühl, die Dinge nicht bewältigen zu können. Wozu es erst versuchen? Ich möchte am liebsten aufgeben. Einen Augenblick lang denke ich, ich würde gern sterben.
10, C200, 09:XX:XX – Wie im Traum, nicht da, schwierig klar zu bleiben,während ich nach Hause fahre – nehme sehr bewußt die Elstern wahr, die über die Autobahn fliegen. Besser nach einem kurzen Nickerchen und durch frische Luft bei geöffnetem Fenster. (Gleichzeitig Abszeß am Finger)
02, C6, 54:XX:XX – Am Morgen mußte ich mich auf dem Rücken auf den Fußboden legen – verlor mich selbst für zwanzig Minuten.
18, C200, 04:XX:XX Ehefrau beobachtete, daß er verträumt wirkte.
32, C9, 02:XX:XX Während Herzklopfen, extreme Angst – dachte, ich hätte einen Herzanfall. Es versetzte mir einen furchtbaren Schreck.
24, C30, 100:XX:XX Furcht, empfunden im Magen.
18, C200, 23:XX:XX Furcht, den Verstand zu verlieren oder sogar zu sterben. Furcht wegen der Arzneimittelprüfung. Gefühl, ich könnte den Wagen kaputtfahren, muß mich also sehr zusammennehmen.
16, C30, 05:XX:XX Geneigt, mich unbeherrscht und gereizt zu fühlen bei anhaltenden Kopfschmerzen.
02, C6, 02:03:30 Gereizt bei Schmerzen.
12, C6, 05:00:30 Wurde recht ärgerlich über den Hund, als er nicht in den Fluß wollte, um einen Stock zu holen – also schob ich ihn hinein. Spüre latente Wut. Weiß nicht worüber.
32, C9, 03:XX:XX Als ich etwas für jemanden tun mußte, war ich gereizt
10, C200, 16:XX:XX Mein Mann kam aggressiv nach Hause – zunächst war ich darüber sehr wütend und danach deprimiert. Ich habe anscheinend die Schutzmechanismen verloren, die ich im Verlauf der Jahre aufgebaut habe undempfinde alles wie neu.
08, C30, 08:XX:XX Fühlte mich sehr gereizt beim Zubettgehen. Konnte lange Zeit nicht einschlafen – war wütend und frustriert.
38, C200, 18:XX:XX – Ich bin gereizt durch den starken Essiggeruch.24, C30, 03:XX:XX – Stürmische und bissige Auseinandersetzung mit Freundin. Streit hielt den ganzen Tag an. Weinte viel – fühle mich allgemein schlecht mit Appetitverlust – Herz hämmerte und herabgesunkenes Gefühl im Abdomen, obwohl ich nicht essen kann.10, C200, 17:XX:XX – Ich brüllte ins Telefon, aber totenstill mit Freund28, C200, 00:04:XX – Rückblickend sehe ich, daß ich in den vergangenen Tagen viel Druck sehr ruhig ausgehalten habe.
02, C6, 12:XX:XX – Obwohl sehr müde, fühle ich mich nicht gereizt oder bissig wie sonst, wenn ich müde bin.
02, C6, 00:14:XX – Lachen – denke an Ballons und sehe sie.
12, C6, 00:00:02 – Alles erscheint komisch. Lachte über ernsthafte Dinge
24, C30, 100:XX:XX – Komische Stimmung am Mittag
24, C30, 02:XX:XX – Singe den ganzen Morgen, dann lache ich, bis ich weine.
16, C30, 04:XX:XX – Blödelstimmung um 2.00 Uhr, nicht müde.
24, C30, 01:14:XX – Ertappte mich bei einem Selbstgespräch.
08, C30, 09:XX:XX – Geschwätzig.
16, C30, XX:XX:XX – Fühlte mich gut, obwohl schlecht geschlafen. Schwatzhaft, offen mit Leuten und entspannter.
38, C200, 02:XX:XX –  Stimmungsschwankungen von einem Extrem ins andere.
16, C30, 10:XX:XX – Ruhig, trübsinnig und introvertiert, mit Kopfschmerzen.
08, C30, 03:XX:XX – Spüre eine Decke von Depression über mir.
04, C12, 30:XX:XX – Fühle mich ein wenig deprimiert und frustriert durch die gegenwärtigen Umstände. Fühle mich als Opfer, das nicht wertgeschätzt wird.
04, C12, 14:XX:XX – Denkt immer wieder an vergangene unangenehme Ereignisse.
16, C30, XX:XX:XX – Quälende Angst.
16, C30, XX:XX:XX – Nichts erscheint lustig oder freudevoll.
24, C30, 100:XX:XX – Ich fühle mich nicht spielerisch.
32, C9, 04:XX:XX – Habe das Gefühl, das Leben sei eine ernsthafte Angelegenheit. Als ich die Kinder ins Bett brachte, war ich ernst und kompromißlos. Ich wollte, daß sie genau das taten, was ich sagte, andernfalls drohte ich mit Schlägen.
32, C9, 03:XX:XX – Ich habe Angst auszugehen, weil ich meine, Menschen zu erschrecken.
16, C30, XX:XX:XX – Fühlte mich empfindlich gegenüber Kritik – meinte, Leute wollten mir an den Kragen. Hatte das Gefühl, die Leute nähmen keine Notiz von mir armem kleinem Ding – Überreaktionen – aufgebracht und verletzt.
02, C6, XX:XX:XX – Angst, daß jemand versuchte herauszufinden, ob ich zu Hause sei, so daß sie kommen, mich vergewaltigen und umbringen könnten.
16, C30, XX:XX:XX – Paranoides Gefühl mit kaltem Schweiß.
16, C30, XX:XX:XX – Gefühl, ich könne niemandem trauen – ‚Paranoia‘.
24, C30, 100:XX:XX – Ich empfand Mißtrauen und Paranoia.
22, C12, 04:XX:XX – Ich denke, daß mich niemand mag. Ich fühlte mich verraten und alles spielte verrückt (geriet durcheinander, Wirrwarr).
16, C30, XX:XX:XX – Ich denke, ich sei für Leute gefährlich und sie würden mit mir nicht fertig.
16, C30, XX:XX:XX – Ein Funken von paranoidem Gedanken – „vielleicht werde ich vergiftet.“
16, C30, 25:XX:XX – Dachte, jemand hätte zu jemand anders gesagt, ich sei verrückt und gefragt, was deswegen unternommen werden sollte.
16, C30, 25:XX:XX – Empfand den ganzen Tag Mißtrauen. Ängstlich und meiner Verletzlichkeit bewußt. (Forderte meinen Mann auf, auszuziehen, wenn er daran dächte, mich zu betrügen)
12, C6, 06:XX:XX – Fühlte mich von Menschen abgeschnitten und war mißtrauisch.
08, C30, 01:XX:XX – Furcht und Verzweiflung darüber, daß ich schwanger sein könnte – Periode 16 Tage verspätet – fühlte mich den ganzen Tag schrecklich. Zum Verzweifeln.
08, C30, 50:XX:XX –  Ich kann aufrichtig sagen, daß ich nie wieder so sein werde wie vorher – ein wenig wie wenn man ein Kind bekommt.
16, C30, XX:XX:XX – Stark gesteigerte Tendenz zu theoretisieren, philosophieren, vor allem über esoterische Themen.
16, C30, 05:XX:XX – Beim Reden ruhelos, ungeduldig und unwohl, als wolle ich fortgehen.
22, C12, 06:XX:XX – Fühlte eine intensive Ruhelosigkeit, als wolle ich aus mir herausplatzen
02, C6, 00:13:45 – Sehr schwierig, ruhig zu bleiben – ungeduldig.
16, C30, 00:22:50 – Meine Sinn scheinen sehr geschärft zu sein.
08, C30, 00:00:45 – Geschärfte Sinne – vor allem für Geräusche. Bin mir meiner Umgebung bewußt.
32, C9, 02:XX:XX – Plötzliche Gedanken an Geschlechtsverkehr, während ich mit einem Kind schmuse und alte Lieder höre – sehr lebhaft.
08, C30, 00:00:XX – Sexuelles Verlangen nach Männern (bei einem Mann)
24, C30, 100:XX:XX – Entwickelte eine Abneigung gegen die Vorstellung von Geschlechtsverkehr – verwirrt in bezug auf sexuelle Angelegenheiten und Identität.
24, C30, 100:XX:XX – Sexuell völlig verschlossen, als meine Freundin mich küßte. Ich hatte das Gefühl, es sei Sünde.
12, C6, 30:XX:XX – Ich habe andere Männer unter sexuellen Gesichtspunkten betrachtet.
02, C6, 109:XX:XX –  Seufze viel, brauche Luft – Ruhelosigkeit.
02, C6, 54:XX:XX – Seufze viel. Untröstliches Gefühl. Tiefes Seufzen.
16, C30, 01:XX:XX – Wohltätigkeitsgefühl – wollte etwas für jemand anders tun. Ging los und gab eine Menge Geld für Lebensmittel aus, die ich dann alten Leuten brachte
.08, C30, 04:XX:XX –  Großzügig in meinen Gefühlen gegenüber meinem Mann.
02, C6, 04:XX:XX – Fühle mich entspannt, wie eine Qualle – keine Knochen in meinem Körper.
12, C6, 08:XX:XX – Stimmung schlug um 12.45 Uhr in eine friedliche Stimmung um – genau einen Tag und 12 Stunden nach meinem ersten Schub von Hochstimmung.
16, C30, 03:XX:XX – Nach der Arzneimittelprüfung fühle ich mich viel friedlicher und entspannter.
32, C9, 100:XX:XX – Fühlte mich in ziemlicher Hochstimmung, vor allem wenn ich die Augen schloß – friedlich.
04, C12, 32:XX:XX –  Zwei Monate nach Beginn der Arzneimittelprüfung fühle ich mich positiver und selbstbewußter als vorher. Beziehung ist zuende gegangen, aber innerlich fühle ich mich stark wie seit langem nicht.
10, C200, 59:XX:XX – Fühlte mich heute morgen gut – Wohlbefinden.
02, C6, 54:XX:XX – Nach der Arzneimittelprüfung fühlte ich mich weniger ungeduldig, eilig und reizbar.
10, C200, 100:XX:XX – Voller Ruhe, Energie, und ich bin recht zufrieden.
08, C30, 12:XX:XX – Fühlte mich extrem gut gelaunt und gesund beim Erwachen.

Sie sehen, angehender Arzneimittelprüfer, es ist vielfältig.

Vielleicht fragen Sie sich, welche Mittel, die zu so vielen Symptome führten, bei diesen drei „HAmpaG“ geprüft wurden?

Das ist eine gute Frage, denn es könnte ja sein, dass aus diesen Symptomen das jeweilige Prüfmittel abzulesen oder wenigsten zu erahnen ist – was wohl für Ihre eigene Prüfung ein gutes Training wäre.  Probieren Sie´s aus, tippen Sie einfach mal kurz, was hier wohl geprüft wurde, die Lösung können Sie in den Endnoten unter Punkt (4) nachlesen.

a

„Nichts“ prüfen – leicht gemacht: 4. Schritt – Die Auswahl der Symptome des „Nichts“

Jetzt, werter Leser und Prüfungsleiter, geht´s an die Beantwortung der wesentlichen Frage: Welche der vielen Prüfungssymptome sind charakteristisch für das von Ihnen geprüfte Mittel?

Aber keine Angst, weil Sie keine Placebo-Gruppe haben, ist es keine allzu große Herausforderung. Suchen Sie sich einfach irgendein Kriterium aus:

• Nehmen Sie z.B. gehäuft auftretende Symptome, z.B. Schmerzen an allen möglichen Körperteilen, Müdigkeit nach Mitternacht, oder was Ihre Prüfer sonst noch so aufgeschrieben haben.

• Nehmen Sie die Symptome, die Ihren Erwartung zur Charakteristik Ihres Prüfmittels am ehesten entsprechen.

• Oder nehmen Sie einfach das Symptom, das Ihnen am besten gefällt.

Es ist völlig egal, was Sie als charakteristisches Symptom für das Arzneimittelbild festlegen, es wird ohnehin nicht überprüft.

Und sollte doch einmal ein Homöopath Ihre Prüfung wiederholen, und dabei zu völlig andere Symptome kommen, so werden Ihre Symptome nicht gestrichen, sondern die neuen Symptome werden einfach zum Arzneimittelbild hinzugefügt.

Zum guten Schluß schreiben Sie noch ein Prüfprotokoll, legen das Arzneimittelbild fest oder ergänzen ein anderes, wenn Sie eine Wiederholungsprüfung durchgeführt haben. Fertig.

Sie sind gerade in die Geschichte der Homöopathie eingegangen. Der nächste Homöopathie-Kongress wartet begierig auf Ihren Vortrag.                          ♦         

 

So, werter Leser, nachdem wir aus der Welt der Homöopathie zurückgekehrt sind, sollten wir doch noch einmal ernsthaft über die „HAmpaG“ nachdenken. Lassen Sie uns dazu einmal kurz zusammenfassen, was wir heute über die „HAmpaG“ wissen, und anschließend daraus einige Schlußfolgerung ziehen.

Während einer „HAmpaG“ entstehen Symptome. Diese Symptome sind in den meisten Fällen nicht das, was man im eigentlichen Sinn unter „Symptom“ versteht, nämlich ein Zeichen (Beschwerde, Beeinträchtigung), das als Ausdruck einer Erkrankung oder Verletzung anzusehen ist.Der weitaus größte Anteil der sogenannten Symptome in „HAmpaG“ sind banale Alltagsphänomene, z.B. Prüferin 4, C30, 01:08:00: Mir tränen die Augen vor Müdigkeit.

 • Neben der großen Anzahl banaler Symptome, treten möglicherweise zuerst „ungewöhnlich“ erscheinende Symptome auf. Diese „Symptome“ haben zwar, wie auch die trivialen Alltagsphänomene, durchweg keinen Krankheitswert, können aber den Prüfungsleiters, wegen der vermeintlichen „Ungewöhnlichkeit“, veranlassen, hier ein charakteristisches Symptom des Prüfmittels anzunehmen – obwohl sie im Grunde genauso trivial sind, wie vor Müdigkeit tränende Augen nach Mitternacht.                                                                                                                                       Wenn wir einen Blick in die Materia medica, dem Verzeichnis der homöopathischen Arzneimittel, werfen, finden wir in den Arzneimittelbildern genau diese Symptome wieder: Überwiegend banale Lebensäußerungen und einige Absonderlichkeiten – allesamt ohne nachvollziehbaren Bezug zu den geprüften Mitteln.                            Anders ausgedrückt: Jedes angeblich charakteristische Symptom lässt sich mühelos – und vor allem mit einer wesentlich höheren Wahrscheinlichkeit – als alltägliche Lebensäußerung erklären, die genauso auch außerhalb einer „HAmpaG“ hätte verzeichnet werden können.                                                                                                     Arzneimittelprüfungen mit einem „wissenschaftlichen“ Anspruch, also solche, die das Prüfmittel verblindet und gegen Placebo prüfen, zeigen genau das in aller Deutlichkeit.

Es ist selbst bei qualitativ schlechten „HAmpaG“, also solchen ohne Verblindung und Placebo-Gruppe,so gut wie unmöglich, aus dem Sammelsurium sogenannter „Symptome“ solche zu isolieren, die angeblich charakteristisch für ein bestimmtes Arzneimittel sind, noch viel weniger gelingt das bei qualitativ hochwertigen Prüfungen.

Das wirft die Frage auf, wie Homöopathen schlußendlich doch zu ihren Aussagen zu den typischen Symptomen ihrer Arzneien gelangen.

Dafür gibt es nur eine Antwort: die Auswahl erfolgt völlig willkürlich, und diese Willkür finden wir in mehreren Varianten. Die drei wichtigsten sind:

• Der prüfende Homöopath hat eine bestimmte Vorstellung davon, was als Symptom zu erwarten ist, und filtert sich aus dem meist breiten Angebot an „Symptomen“ genau diejenigen heraus, die seinen Vorstellungen einigermaßen entsprechen.

• Der prüfenden Homöopath greift auf die sich ähnelnden Symptome der Prüfung zurück, die gehäuft auftreten – jedoch ohne sich die Frage zu stellen, ob es auch andere mögliche Ursache für deren Auftreten geben könnte.

• Die dritte Variante ist eine Spielart der ersten: Der Prüfgruppe war das zu prüfende Mittel bekannt, und die Prüfer hatten mehr oder weniger konkrete Vorstellungen davon, mit welchen Symptomen sie zu rechnen hatten – und produzierten diese. Dieses Phänomen nennt man bekanntermaßen „selbst­erfüllen­de Prophe­zeiung“: Besteht beispielweise die Annahme, dass ein Mittel den Blutdruck deutlich ansteigenden lässt, sorgt die Furcht vor der Konfrontation mit einem zu hohen Blutdruck dafür, dass, als physiologische Reaktion auf den mit der Erwartungshaltung verbundenen Stress, tatsächlich erhöhter Blutdruck gemessen wird – was wiederum die Annahme bestätigt, dass das Prüfmittel zu einen Anstieg des Blutdrucks führt.

 

Schlußfolgerung:

Die „HAmpaG“ führt zu Ergebnissen, die allein in der Aufzeichnung von Lebensäußerungen der Prüfer besteht.

Welche Auswirkungen der jeweilige Prüfstoff tatsächlich hat, ist nicht festzustellen, ob dieser überhaupt Ursache der sogenannten „Symptome“ ist, ebenfalls nicht.

Seriöse Prüfungen nach wissenschaftmedizinischem Muster zeigen, dass zwischen Prüfstoff und Lebensäußerung kein Zusammenhang besteht.

„HAmpaG“ sind, als Verfahren zur Ermittlung arzneispezifischer Effekte, sinnlos.

Die Selbsttäuschung in der „HAmpaG“

Wir sind wieder beim Kardinalfehler der Homöopathie angelangt. Die falsche Annahme, dass der Prüfstoff verantwortlich für die aufgezeichneten Symptome der Prüfung ist, beruht, wie so vieles andere in der Homöopathie auf “Cum hoc ergo propter hoc” (s.a. Teil 3, Exkurs I): Weil ein Prüfmittel eingenommen wurde, müssen die aufgezeichneten Lebensäußerungen darauf zurückzuführen sein.

Wir wissen aber, dass die üblichen Prüfdosierung in einer „HAmpaG“ die materielle Anwesenheit einer Substanz ausschließt. Homöopathen behelfen sich an dieser Stelle mit der Hahnemannschen Idee von der geistartigen Kraft einer Arznei, die auch dann vorhanden ist, wenn der Prüftstoff nicht mehr existiert.

Man kann davon ausgehen, dass diese Idee, wie auch alle weiteren Maßnahmen der Täuschung, die bis heute in die „HAmpaG“ eingearbeitet wurden, letztlich nur dazu dient, den Kardinalfehler zu überdecken.

Wie gehen Homöopathen mit diesem Wissen, dass wohl auch sie erreicht haben dürfte, um?

Wir bekommen hier alles präsentiert, was die Homöopathie, vor allem aber das Verhalten der Homöopathen, so unerträglich macht. Ignoranz, Borniertheit und die Selbstimmunisierung vor Kritik.

• Das Wissen um die Bedingungen, unter denen seriöse Prüfungen veranstaltet werden, wird konsequent ignoriert. Es finden weiterhin Prüfungen wie zu Hahnemanns Zeiten statt.

• Das seriöse Prüfverfahren (verblindet und mit Placebo-Gruppe) wird kategorisch als untauglich erklärt, obwohl wissenschaftlich ausgebildete Homöopathen Prüfungen mit diesem Verfahren veranstaltet haben, und nichts gegen die Anwendung spricht – sieht man einmal von unausweichlichen und von Homöopathen nicht akzeptierbaren Ergebnis ab.

• Auch in diese Kategorie gehört die Behauptung, homöopathische Arzneien seien so „individuell“, dass sich jede systematische Exploration grundsätzlich verbieten würde.  

• Homöopathen, die selbst als Prüfer an „HAmpaG“ teilgenommen haben, und dabei feststellten, dass sie keine Symptome produzierten, die aus dem normalen Spektrum herausfielen, greifen gerne zum Rettungsring „Non-Responder“. Damit sind Menschen gemeint, die nicht auf die Arzneimittel ansprechen. Stellen sich keine Prüfungsergebnisse ein, ist der Prüfer eben Non-Responder.

• Die letzte Variante, die ich hier nennen möchte, ist dann der Zirkelschluss, der in der Annahme besteht, die „HAmpaG“ sein schon allein deshalb eine richtige Vorgehensweise, weil die auf diesem Weg entwickelten Arzneien bekanntlich wirksam wären.

Was noch zu erwähnen ist: Mittlerweile ist der offensichtliche Mangel an Aussagekraft der „HAmpaG“ in bestimmten Kreisen der Homöopathie offenbar Anlass genug, Arzneimittelbilder ohne vorhergehende Prüfung zu entwickeln. Diese Vorgehensweise der  der sogenannten „spekulativen Homöopathen“, zu denen beispielsweise der Niederländer Jan Scholten gehört, ist zwar in der Homöopathen-Gemeinde hochumstritten, findet aber immer mehr Anhänger.

Sollte dieser Trend anhalten, wovon auszugehen ist, weil es – bei gleichem Ergebnis – doch so viel einfacher ist, nur eine Begründung für ein Mittel zu erfinden, anstatt Zeit und Geld in eine ohnehin sinnlose Prüfung zu stecken, finden wir in der Materia medica homöopathische Arzneimittel …

•  für die keine Arzneimittelprüfung bekannt ist;

 • für die eine oder mehrere sinnlose Prüfungen nach Hahnemannscher Tradition durchgeführt wurde;

• bei denen auf die Arzneimittelprüfung verzichtet wurde.

Was wir jedoch nicht finden werden, sind glaubhafte Aussagen.

 

Aber was ist mit den seriösen homöopathischen Prüfungen, die angeblich eindeutige Ergebnisse liefern?

Vorab sei gesagt, dass ich eine detaillierte Auseinandersetzung mit diesen Prüfungen (und anderen homöopathischen Studien) in Teil 5 dieses Kapitels „Die homöopathischen Arzneien“ versuchen werde.

Weiterhin möchte ich, was dieses Thema betrifft, interessierten Lesern ausdrücklich einen Besuch auf dem Blog  „Beweisaufnahme in Sachen Homöopathie“  ( Klick von  Dr. Norbert Aust empfehlen, um sich dort in den Kategorien „Grundlagenforschung“ und „Wirksamkeitsstudien“ umzuschauen.

Insgesamt gilt als belegt, dass „erfolgreiche“ homöopathische Studien drei Kategorien zuzuordnen sind: Entweder sind sie statistische Artefakte, also banale nicht reproduzierbare Zufallsergebnisse, oder sie basieren auf mehr oder weniger geschickten Datenmanipulationen, oder sie enthalten methodische Fehler, die nicht sofort sichtbar sind. Die manchmal nicht ganz einfache Aufgabe besteht nur darin, nach Fehlern – im Studiendesign, in der Datenauswertung , in der Interpretation (oder in allem gleichzeitig) zu suchen, oder, im schlimmsten Fall, bewusste Datenmanipulation nachzuweisen.

Dass nämlich Fehler da sind, davon muss man zuerst ausgehen – denn bisher hat sich jede erfolgreiche homöopathische Studie als in irgendeiner Art fehlerhaft erwiesen.

Ich möchte an dieser Stelle nur darauf hinweisen, dass die durchweg wissenschaftlich ausgebildeten Verfasser „positiver“ homöopathischer Studien, ein grundsätzlich taugliches wissenschaftliches Werkzeug unter Ausnutzung dessen Schwachstellen diskreditieren. Ein aus wissenschaftlicher Sicht nicht zu akzeptierendes Verhalten.

 

Fortsetzung demnächst: 

Teil 3: Die Irrtümer der Homöopathie

– Simile, Dynamisierung, Miasmen und weiterer Unfug –  

4. Abschnitt: Die Dynamisierung der Arzneien durch Potenzierung

 

Endnoten:

(1) Nur noch einmal kurz für die Leser, die sich mit den homöopathischen Potenzen nicht auskennen: Die homöopathischen Potenzen stehen für Verdünnungsvorgänge. Bei einer D30 wird die Ursubstanz 30 x im Verhältnis 1:10 verdünnt. Bei einer C60 wird die Ursubstanz 60 x im Verhältnis 1:100 verdünnt. Das dabei entstehende Verhältnis von der anfänglich vorhandenen Ursubstanz zum Lösungsmittel, ist so enorm groß, dass die dafür genutzen Vergleiche allesamt völlig absurd scheinen. Bei einer C60 liegt ein Verhältnis von Ursubstanz zu Lösungsmittel vor, das in etwa einem Salzkorn in einer Wasserkugel von der 10.000 milliardenfachen Größe unseres Sonnensystems entspricht.

Aufgrund der begrenzten Menge von Atomen in einer definierten Menge Substanz ist allerdings schon ab einer D24 oder einer C12 nicht mehr damit zu rechnen, dass sich überhaupt noch ein Atom/Molekül der Ursubstanz in der Verdünnung befindet.

In Prüfsubstanzen der Potenz D30 ist kein Prüfstoff vorhanden.  

(2) Joshi,B. / Joshi, Sh.  Nosoden und Naturkräfte in der Homöopathie“ Die wichtigsten Nosoden und Imponderabilien wie Magnetismus, Sonnenlicht, Elektrizität, Mondstrahlen und Schwarzes Loch

(3)  Wie notwendig eine angemessene Zahl an „Prüflingen“ ist, zeigt beispielsweise das Qualitätsmanagment: Wenn Sie eine Aussage über die Ausschussquote einer Produktionsmaschine machen wollen, z.B. wie viele fehlerhafte Schrauben eine Maschine produziert, müssen Sie in einer Charge von beispielsweise 10 Mio. Schrauben nicht jede einzelne begutachten, sie ziehen nur eine entsprechend große Stichprobe. Wurde deren Größe richtig berechnet, so lässt sich das Ergebnis der Stichprobe (z.B. 0,2 % Ausschuss) auch für die gesamte Charge annehmen.

Genau das ist eines der zentralen Probleme der Statistik: Wie groß müssen Prüfgruppen sein, um mit einer hohen Sicherheit aus den Prüfergebnissen generelle Aussagen treffen zu können. Bei homöopathischen Prüfungen findet sich üblicherweise eine kleinere 2stellige Zahl von Prüflingen, große wissenschaftmedizinsche Studien, meist Langzeitstudien, beinhalten oftmals 5stellige, manchmal auch 6stellige Probanden-Zahlen.

Es lohnt sich also, einmal kurz über die statistische Power homöopathischer Prüfungen nachzudenken, schon allein deswegen, weil bei für die Homöopathie „positiven“ Studien,  die Grenzen zwischen signifikanten und nicht signifikanten Ergebnissen meist nur um einen Hauch überschritten, also keinesfalls überzeugende Effekte festgestellt werden.

(4) Die roten Symptome stammen aus der Prüfung des Wattwurms, durchgeführt von Jutta Thiel. Das Leitsymptom des Wattwurms sind übrigens „wesensfremde Emotionen“. 

Die blauen Symptome stammen aus der Prüfung des Irischen Marmors, veranstaltet von Ulrike Keim. Frau Keim nennt als Leitsymptom des irischen Mamors „Träume von Feen“. 

Die grünen Symptome, ich gebe ja zu, dass es bei diesen etwas schwieriger war, das Mittel zu identifizieren, stammen aus der Prüfung von Wasserstoff von Jeremy Sherr. Das Leitsymptom des Wasserstoff ist die „universelle Verbundenheit“.

Aber Sie haben es sicher erkannt, oder?  

 

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2 Antworten zu Was Sie über die Homöopathie wirklich wissen sollten… Teil 3.3

  1. Roger schreibt:

    Ich lese mit Begeisterung ihren Blog. An sehr vielen Stellen muss ich innehalten, weil ich beinahe kichernd vom Stuhl falle … obwohl es eigentlich zum Weinen wäre.
    Danke, immer wieder Danke für die wunderbare Darstellung dieser mir bereits bekannten Informationen.
    Am Ende der Beispiele zu den HAmpaG:
    „Sie sehen, angehender Arzneimittelprüfer, es ist vielfältig.“ GENIAL trocken ausgedrückt!
    Mehr davon, wenn sie Zeit haben. Ich warte schon auf den nächsten Teil vom Reader.

  2. uwe hauptschueler schreibt:

    Neulich habe ich selber unbewusst eine HAmpaG durchgeführt. Nach dem Verzehr von 200g Matjeshering zum Abendessen konnte ich nicht mehr anständig schlafen. Mehrmals in der Nacht bin ich aufgestanden um etwas zu trinken. Matjes C30 sollte ich mir als Mittel gegen Schlafstörungen patentieren lassen.
    Ich wette, diese HAmpaG ist sogar reproduzierbar.

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